Umweltfreundliche Becher: Die Energiebeauftragten der Schule, Xaver Vöst und Marian Conrad sowie Lehrerin Irmgard Meißner zeigen die neuen Trinkgefäße. Foto: tb

Umwelt

Viscardi-Gymnasium verbannt Pappbecher

Fürstenfeldbruck – Pappbecher im Müll soll es am Viscardi-Gymnasium in Zukunft nicht mehr geben. Wer am Kiosk einen Kaffee zum Mitnehmen kauft, erhält diesen jetzt im umweltfreundlichen Mehrwegbecher mit Schullogo.

 Mit dieser Aktion möchten die Energiebeauftragen der Schule nicht nur den Pappbecher-Verbrauch minimieren, sondern auch das Bewusstsein für unnötige Ressourcenverschwendung bei ihren Mitschülern schärfen.

Eine Umfrage unter Lehrern und Schülern hatte ergeben, dass allein am Viscardi-Gymnasium jährlich über 2600 Coffee-to-go-Becher verbraucht werden. Mehr als 1300 Liter Trinkwasser, 20 Kilo Erdöl und 60 Kilo Holz werden zur Herstellung der Papp-Trinkgefäße benötigt. Zudem werden bei der Produktion rund 100 Kilogramm CO2 ausgestoßen.

Als „Umweltschule in Europa“ möchte das Viscardi-Gymnasium etwas gegen diese Verschwendung unternehmen. Deshalb wurden bruchsichere und spülmaschinenfeste Mehrwegbecher angeschafft. In Zusammenarbeit mit dem Kioskbetreiber wurde ein Pfandsystem eingeführt. Zudem wurden die Trinkgefäße mit dem Viscardi-Logo versehen, um die Schüler zu animieren, sie möglichst oft und auch außerhalb der Schule zu nutzen. 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ein Dorf als Zentrum der Europa-Bewegung
Europa braucht wieder mehr Stabilität. Das sagt Carsten Witt (76), Gründer des Projekts „Go Europe!“, angesichts erstarkender Rechtspopulisten. Der 76-jährige …
Ein Dorf als Zentrum der Europa-Bewegung
Kleine Museen müssen zusammenhalten
Die fünf von Fördervereinen geführten kleinen Museen im Landkreis wollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis eines ersten Netzwerktreffens, zu dem …
Kleine Museen müssen zusammenhalten
Fakten statt Fake News: Journalisten diskutieren
„Leben wir in einer postfaktischen Zeit?“ war die Frage, der sich die Podiumsmitglieder am Donnerstagabend im Cantina stellen mussten.
Fakten statt Fake News: Journalisten diskutieren
Shohao aus Maisach
Gaihong Wang und Yuzhi Li aus Maisach freuen sich über die Geburt ihres ersten Kindes. Ihre Shohao erblickte im Brucker Klinikum das Licht der Welt. Die Hebamme notierte …
Shohao aus Maisach

Kommentare