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Kam gut an: Das Feuerwerk am letzten Freitag.

Bilanz 2017

Volksfest: Zaun tut Feierstimmung keinen Abbruch

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Polizei, Stadt und Festwirt sind mit der Bilanz des Volksfestes zufrieden. Der erstmals in dieser Form aufgestellte Bauzaun als Sichereitsbarriere und die Präsenz von Security-Kräften sowie Polizei habe für eine hundertprozentige Sicherheit gesorgt, sagt Polizei-Sprecher Michael Fischer.

Fürstenfeldbruck – Beschwerden darüber, dass an den vier Eingängen an der Julie-Mayr-, Philipp-Weiß- und Marthabräustraße die Taschen der Besucher kontrolliert wurden, gab es laut Fischer keine. Auch auf Festwirt Jochen Mörz sind keine Gäste zugekommen. „Nach meinem Eindruck waren alle zufrieden“, sagte er am Montag auf Tagblatt-Nachfrage.

Fischer berichtet, dass die Beamten heuer nicht eine einzige Schlägerei verzeichneten. Der Sprecher führt einen Vergleich an: „Es gab schon Jahre, da kam es pro Wochenendtag zwei bis drei Mal zu Körperverletzungen.“

Viele Krawallbrüder würden durch die Sicherheitskontrollen und die Präsenz der Securities abgeschreckt. Durch die Posten an den Eingängen habe man zusätzlich einige Alkohol-Depots aufgedeckt. „Vor allem einige junge Bürger gingen immer wieder raus, um sich dort beispielsweise mit Wodka zu betrinken. Aber wir konnten einige dieser Lager trockenlegen.“

Die Beamten forderten die Gäste laut Fischer auf, den Alkohol abzugeben, oder das Gelände zu verlassen. „Die meisten wollten dann doch lieber weiterfeiern.“ Waffen oder ähnliches habe man in den Taschen nicht gefunden.

Ein großes Lob spricht der Polizist den Kollegen des Sicherheitsdienstes aus. „Sie waren freundlich und haben ihren Job toll gemacht.“ Für 2018 empfiehlt die Polizei der Stadt deshalb, das Konzept mit Zaun und Security-Service beizubehalten.

Auch Festwirt Jochen Mörz zeigt sich mit der diesjährigen Feier zufrieden. Zum Bierverkauf gebe es zwar noch keine Zahlen. „Aber wir können jetzt schon sagen, dass es trotz des teilweise schlechten Wetters besser lief als 2016.“ Gut besucht sei das Fest vor allem am sonnigen Marktsonntag und an den Wochenenden gewesen. Das erstmals als Ersatz für das kleine Bierzelt aufgestellte Zirkuszelt habe überzeugen können. „Es hat an Besuchern zugelegt.“ Mörz ist der Meinung: „Das ist der richtige Weg für die Zukunft.“ Der Zaun habe die Feierstimmung nicht beeinflusst. „Er war nicht störend.“

Und auch die Stadt als Veranstalter zieht eine „durchweg positive Bilanz“. Vor Ort hätten sich die Besucher über das 2016 kritisierte Essen und den Service positiv geäußert. Auch die Atmosphäre im Zirkuszelt sei gelobt worden. Die Jugend habe vor allem im großen Festzelt gefeiert. Die Schausteller seien zufrieden. Und der Sanitätsdienst habe nur von kleineren Einsätzen berichtet. 

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