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Wie bewerten die Brucker ihre Stadt? Das will die CSU um (v.l.) Hans Schilling, Beate Hollenbach, Andreas Lohde und Birgitta Klemenz mit ihren Fragebögen erfahren. 

Fürstenfeldbruck

Vor der Wahl: CSU startet Bürger-Befragung

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Die CSU rüstet sich für den Wahlkampf: Mit einer großen Bürgerbefragung will die Partei herausfinden, wo die Brucker Probleme und Stärken der Stadt sehen. Der Fragebogen steckt ab Donnerstag im Briefkasten und ist auch online abrufbar.

Fürstenfeldbruck – Wie leicht ist es, in der Stadt eine bezahlbare Wohnung zu finden? Und wie bewerten Sie den öffentlichen Nahverkehr oder das Radwegenetz? Diese und andere Fragen können die Bürger in insgesamt elf Blöcken beantworten. „Wir wollen sehen, wo Handlungsbedarf besteht und wohin wir uns in den kommenden Jahren ausrichten müssen“, begründet der Ortsvorsitzende Andreas Lohde die Aktion, die am Donnerstag startet.

Dann folgt ein Bürgergespräch

Die Antworten, die die Partei bis zum 22. November zurückerwartet, sollen in die Politik der Christ-Sozialen einfließen. „Natürlich sollen sie sich auch in den Themen des Wahlkampfes wiederfinden“, so Lohde. Außerdem ist nach Ende der Befragung eine Art Bürgergespräch geplant. „Vor Weihnachten soll das möglichst alles durch sein“, erklärt der Orts- und Fraktionsvorsitzende.

Idee entstand nach Verkehrsbefragung

Die Idee zur Fragebogenaktion sei durch die Verkehrsbefragung entstanden, berichtet Lohde. Deren Ausgestaltung habe man als nicht besonders repräsentativ und aussagefähig empfunden. „Wir wollten strukturierter vorgehen.“ Es solle helfen, Gedanken und Ziele besser und schneller zu sortieren.

Bei der CSU ist man durchaus optimistisch, was die Zahl der Rückmeldungen betrifft. Man rechnet mit rund 1000 – so wie bei der Verkehrsbefragung. Den allzu groß sei der zeitliche Aufwand bei vier Seiten nicht, findet Vize-Ortsvorsitzender Dieter Pimiskern. „Fünf Minuten für unsere Stadt, das sollte gehen.“ Außerdem habe man die Schwelle bewusst niedrig gehalten.

Online-Version

Im Briefkasten ist ein Rückkuvert beigelegt. „Damit haben wir die Post beauftragt“, so Dieter Roiger, ebenfalls stellvertretender Ortsvorsitzender. So sei eine flächendeckende Verteilung in die Haushalte ebenso gewährleistet wie die Einhaltung von Richtlinien, wenn ein Bürger keine Werbung im Briefkasten haben wolle. Die Online-Version soll eher die junge Generation ansprechen. Es gebe auch eine Version für Tablet und Smartphone, ergänzt Andreas Wörle, der gewissermaßen als Digitalbeauftragter bei der Aktion agiert.

Der Fragebogen ist weitgehend anonymisiert. Die Fragen nach dem Geschlecht oder dem Stadtteil sollen aber helfen, spezielle Themen besser im Fokus zu haben, erklärt Stadträtin Birgitta Klemenz. Überhaupt seien auch die Stadtratskandidaten in die Arbeiten für den Fragebogen mit einbezogen worden. So könne sich jeder wiederfinden. Die Auswertung wird von der CSU selbst vorgenommen, um die Ergebnisse in Ruhe aufbereiten zu können.

Der Fragebogen

liegt auch an CSU-Infoständen aus und ab Donnerstag abrufbar auf http://xfuerffb.de.

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