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Stadtwerke warnen vor Telefonabzocke

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Trickbetrüger versuchen es derzeit mit einer neuen Masche.
Trickbetrüger versuchen es derzeit mit einer neuen Masche. © Symbolfoto: Julian Stratenschulte

Die Stadtwerke warnen vor Telefonbetrügern. In den vergangenen Wochen häuften sich die Anrufe bei Kunden der Stadtwerke, in denen sich Unbekannte als Mitarbeiter des lokalen Versorgungsunternehmens ausgaben.

Fürstenfeldbruck – Mit Aussagen wie „wir wollen Sie zu Ihren Energie- und Stromverträgen kostenlos beraten“ melden sich Mitarbeiter eines dubiosen Energieanbieters am Telefon. Im anschließenden Dialog versucht der Gesprächspartner dann, einen neuen Liefervertrag für Strom und Gas zu verkaufen und einen Vertragsabschluss zu erzielen.
Die Masche ist recht simpel: Es heißt, man könne mit dem neuen Tarif deutlich Geld sparen. Um dies exakt zu kalkulieren, würden persönliche Daten, Zählernummer oder Stromverbräuche abgefragt. Hier bitten die Stadtwerke ihre Kunden um Vorsicht, denn mit diesen Daten können alte Verträge einfach gekündigt und neue bei einem anderen Anbieter abgeschlossen werden. Eine Neuerung bei der Akquise ist, dass nun der Kunde den Vertragsabschluss schriftlich, beispielsweise durch eine E-Mail, bestätigen muss. Dadurch gibt der Kunde zugleich seine Vollmacht zum Lieferantenwechsel – meist ohne Kenntnis oder Absichtserklärung des Betroffenen.
„Wir raten zur erhöhten Aufmerksamkeit. Generell ist eine Telefonakquise bei Privatkunden ohne vorherige Zustimmung gesetzlich untersagt“, sagt Andreas Wohlmann, Leiter Vertrieb bei den Stadtwerken Fürstenfeldbruck. Bei allen Fragen hierzu helfen die Mitarbeiter im Servicecenter unter der Telefonnummer (0 81 41) 40 11 11 weiter – auch wenn jemand unfreiwillig einen neuen Vertrag abgeschlossen hat. In diesem Fall kann man von seinem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen und vom Vertragsabschluss zurücktreten.

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