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Heißes Frittierfett hat sich gestern in einer Wohnung in der Ettenhoferstraße entzündet.

Verpuffung in der Ettenhoferstraße

Wasser ins heiße Fett: Küche brennt  

Fürstenfeldbruck – Ein Topf mit heißem Frittierfett ist gestern in einer Wohnung in der Ettenhoferstraße in Fürstenfeldbruck explodiert. Verletzt wurde niemand.

Dem Brucker Stadtbrandmeister Manuel Mai zufolge wollte die Tochter (20) in der Küche Pommes für ihren Bruder zubereiten. „Dann hat sie das Haus verlassen, den Topf aber auf dem heißen Herd vergessen“, so Michael Fischer, Vize-Chef der Brucker Polizei. „Und das Fett hat sich irgendwann entzündet.“ Die  Mutter, die das Feuer löschen wollte, habe jedoch falsch reagiert, indem sie versucht habe, den Brand mit Wasser zu bekämpfen. 

Ein grober Fehler, wie Mai erklärt: „Dadurch kam es zu einer Verpuffung und zu einer Fettexplosion. Das Feuer hat auf die Dunstabzugshaube und mehrer Schränke übergegriffen“, so der Stadtbrandmeister. 35 Brucker Helfer mussten mit sechs Einsatzfahrzeugen anrücken. Nach zehn Minuten war der Brand gelöscht, dann wurde die Wohnung gründlich mit Ventilatoren gelüftet. 

Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen

Verletzt worden sei niemand, so Fischer. Außerdem sei die Wohnung nach wie vor bewohnbar, denn das Feuer habe nur die Küche zerstört. Der Schaden liege bei rund 10 000 Euro. 

Weiterhin weiß der Vize-Polizeichef ausdrücklich daraufhin: „Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen.“ Vielmehr rät er dazu, das Feuer aus Sicherheitsgründen mit einem passenden Deckel oder einer Stoffdecke zu löschen.

rm

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