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Weihnachtsbasteln mit den Großeltern

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Der Opa zeigt, wie es geht: Johann Engel mit Enkel Leopold Ranftl beim Weihnachtsbasteln der Gartenfreunde. © hk

Johann Engel ist gerne dort unterwegs, wo Großeltern und Enkelkinder etwas gemeinsam erleben können. So zieht es den Eichenauer mit seinem vierjährigen Enkel Leopold auch immer wieder an den Jexhof.

Fürstenfeldbruck –  Aber an diesem Tag sind die beiden zum Weihnachtsdeko-Basteln der Blumen- und Gartenfreunde Fürstenfeldbruck ins Wirtshaus Lände gekommen.

Gelesen hat Engel davon im Tagblatt. „Wir haben uns dann spontan entschlossen mitzumachen“, sagt er, an seinen Enkel gewandt, und der lächelt seinen Opa an. Der hat dann auch noch seine Frau Elisabeth vom Mitmachen begeistern können.

„Wir haben halt meistens doch mehr Zeit als die Eltern, die jetzt auch Weihnachtsstress haben“, sagt Johann Engel. Und hier könne man Zeit miteinander verbringen und gemeinsam etwas basteln, das in die besinnliche Zeit passt. „Zusammen mit Oma und Opa macht das viel Spaß“, bestätigt der Vierjährige, der sich geduldig erklären lässt, wie man Zweige zusammenfügt und wie schön darin eine Kerze aussehen kann.

Das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Generationen ist auch für Ulrich Würstle, den Vorsitzenden der Blumen- und Gartenfreunde, wichtig. „Ich bin selber Opa“, sagt er. Und auch wenn sein Enkelkind erst zwei Jahre alt sei, empfinde er das Miteinander und Zeit füreinander zu haben als etwas Wunderbares. „Gemeinsam etwas selbst zu schaffen, worauf man stolz sein kann“, das sei einer der Beweggründe gewesen, das Weihnachtsbasteln anzubieten. Kinder irgendwo abgeben und bespaßen lassen, sei nicht sein Ding, sagt Würstle.

Mit der Teilnehmerzahl ist der Vereinsvorsitzende zufrieden. Sieben Enkel sind mit ihren Großeltern zu dem zweistündigen Bastelnachmittag in das Wirtshaus auf der Lände gekommen. „Es ist ja erst das zweite Mal, das wir so etwas probieren“, erklärt Würstle. Der erste Versuch mit dem Palmbuschenbinden im Frühjahr habe allerdings Mut gemacht, etwas Ähnliches zu versuchen. Natürlich wolle man den Leuten draußen auch zeigen, dass der Verein lebt. „Wir wollen auch wieder jüngere Leute bekommen“, so Würstle.

Die können auch viel von Erika Heil lernen. „Sie ist seit fast 40 Jahren dabei und unsere gute Seele beim Dekorieren“, lobt Würstle. Er denkt dabei an die Beteiligung Heinls beim Leonhardiritt, für den sie den Wagen des Vereins schmückt. Mit Kindern bastle sie immer gerne, sagt Heinl. Und so war es keine Frage, zu dem Nachmittag ihren neunjährigen Enkel Kilian mitzubringen. „Der ist gar nicht zu bremsen“, sagt Heinl, erfreut über den Eifer des Jungen beim Zusammenfügen der vielen Zweige und Bänder zu einem schmucken Gebilde.

„Es soll bei mir ins Zimmer kommen“, sagt Kilian. Er freut sich ein eigenes kleines Stück Advent für sich zu haben und ist stolz auf sein Werk. Die Oma hat Naturmaterialien im eigenen Garten und Wald gesammelt, ebenso wie andere Mitglieder der Blumen- und Gartenfreunde, die so zu einem Miteinander in der Adventszeit beigetragen haben. 

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