Wettbüros sind in Bruck nicht erwünscht.
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Wettbüros sind in der Brucker Innenstadt nicht erwünscht.

Fürstenfeldbruck

Wettbüros in erster Reihe weiter tabu

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Durch einen Bebauungsplan will die Stadt sicherstellen, dass Wettbüros und ähnliche Vergnügungsstätten in der Innenstadt nur in zweiter Reihe eröffnen dürfen.

Fürstenfeldbruck – Die Planung ist kompliziert, muss aber innerhalb des nächsten Jahres fertiggestellt werden. Denn nur so lange konnten der Planungs- und Bauausschuss (PBA) sowie der Stadtrat die dort geltende Veränderungssperre noch einmal verlängern. An der Hauptstraße sowie an der Pucher und Schöngeisinger Straße sollen die Vergnügungsstätten nicht mehr in vorderster Reihe – also direkt an der Straße – entstehen. Dieses Ziel verfolgt die Stadt zum einen, weil durch Wettbüros und ähnliche Einrichtungen das Mietgefüge gestört werden könnte. Zum anderen will man auch eine Verschandelung des Ortsbildes durch Schaufenster und Fassadenwerbung verhindern. Erst vor einiger Zeit musste aus diesem Grund ein Wettbüro wieder schließen.

Während des Bebauungsplanverfahrens gilt in den besagten Bereichen eine Veränderungssperre. Das heißt, dass schon während der Planungsphase Eröffnungsstätten in erster Reihe nicht erlaubt sind.

Die Frist für die Veränderungssperre ist nun zwar ausgelaufen, wurde vom Planungsausschuss aber noch einmal um ein Jahr verlängert. Eine erneute Verlängerung ist danach rechtlich aber nicht mehr möglich, sodass die Planung in dieser Jahresfrist fertiggestellt werden muss. Dass dies noch nicht geschehen ist, begründete die Stadtverwaltung im Ausschuss damit, dass die Planung sehr aufwendig sei.

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