Kadir Kara ist Vorsitzender der IG Kultur.

Nachgefragt

Wie läuft die Aktion „Anonym“ ab?

In selbstverfassten Texten kann man seine Gedanken festhalten. Doch das Vortragen der Inhalte vor Publikum ist für viele ein großer Schritt. 

Fürstenfeldbruck – Die Interessensgemeinschaft (IG) Kultur bietet deshalb im Rahmen der Veranstaltung „Anonym“ zum ersten Mal die Möglichkeit, Gedichte oder Geschichten anonym einzuschicken. Bei der Kulturnacht am Samstag, 1. Juli, werden alle Einsendungen ab 20 Uhr im Haus 10 am Kloster präsentiert. Kadir Kara, Vorsitzender der IG, erzählt im Interview über die Aktion.

-Herr Kara, gibt es eine bestimmte Zielgruppe für das Angebot?

Das würde ich nicht sagen. Jeder, der selbst schreibt, ist angesprochen. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt die Autoren sind, woher sie kommen oder über welches Thema geschrieben wird. Und ob das Ganze dann namenlos abläuft, entscheiden die Schriftsteller selbst.

-Gibt es irgendwelche Vorgaben?

Die einzige Einschränkung ist die Textlänge. Es sollen maximal 7000 Zeichen sein. Aber ob es sich um ein Gedicht, eine Kurzgeschichte oder ein Theaterstück handelt, ist egal. Die Texte können auf unserer Internetseite hochgeladen werden. Alternativ geht auch der gute, alte Postweg.

-Wie genau läuft die Lesung bei der Brucker Kulturnacht ab?

Es wird eine Mischung aus Musik und Vortrag. Der Sänger und Songwriter „HUN“ tritt mit der Gitarre auf. Dazwischen wird immer wieder ein Text vorgelesen. Es gibt also keine festen Zeitvorgaben, die Lesungen begleiten eher den ganzen Abend.

-Soll es solche Veranstaltungen in Zukunft öfter geben?

Das wäre natürlich wünschenswert. Aber das geht nur, wenn wir genug Publikum haben. Die Ausgaben für die vortragenden Künstler müssen gedeckt werden. Wir hoffen, dass viele Besucher der Kulturnacht Interesse zeigen und zuhören.

Texte

können noch am heutigen Donnerstag, 1. Juni, unter www.igkultur-ffb.de hochgeladen oder per Mail an anonym@igkultur-ffb.de geschickt werden. Bei unzureichendem Materialeingang wird der Einsendeschluss um 14 Tage verschoben. Alle Rechte an den Texten liegen bei den Verfassern.

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