Wohnen im Park. So soll es mal aussehen.

Serie: Brucks Baustellen

Wohnen im Park zieht Käufer magisch an

Fürstenfeldbruck - Nah an der Innenstadt und trotzdem im Grünen wohnen? Was sich scheinbar ausschließt, wird zurzeit auf dem alten Rasso-Sportplatz realisiert. Dort baut die Firma Wüstenrot bis 2017 insgesamt 50 Eigentumswohnungen. Und die sind äußerst begehrt.

 Frei wurde die rund 6900 Quadratmeter große Fläche durch einen Umzug. Das alte Graf-Rasso-Gymnasium wurde auf das Tulpenfeld verlagert, Teile der Sportanlagen damit nutzbar. Der westliche Sportplatz des alten Rasso, das Rasenspielfeld, wurde in diesem Zuge von der Stadt versilbert – auch um andere städtische Bauprojekte am Sulzbogen und an der Parsevalstraße zu finanzieren. 2015 bekam die Baufirma Wüstenrot Haus und Städtebau den Zuschlag und die Pläne für das Areal wurden den Bürgern bekanntgemacht.

Vier Gebäude mit je drei Stockwerken entstehen, insgesamt sind es 50 Eigentumswohnungen mit etwa 3500 Quadratmetern Wohnfläche, die alle barrierefrei sind. Die Rohbauten stehen schon. Und mittlerweile sind die Wohnungen restlos verkauft: Die ersten Verträge wurden im Winter vergangenen Jahres geschlossen, der letzte wurde im August unterschrieben.

Die Appartements sind unterschiedlich groß. Neben Zwei-Zimmer-Wohnungen gibt es auch drei und vier Zimmer zur Auswahl. Die Erdgeschoss-Wohnungen haben einen Garten, die Wohnungen im Dachgeschoss größtenteils eine Terrasse.

Die technische Projektleitung für die Wüstenrot hat der im westlichen Landkreis wohnende Roman Treml übernommen. Er ist in Bruck kein Unbekannter. Denn er hat auch das ehemalige Buchauer-Haus gekauft. Laut Stadt wurde bei der Vergabe nicht nur auf den Preis geachtet. Sondern auch auf Städtebau und Freiraumgestaltung, Architektur und Energieversorgung. Auf dem Platz soll das Wohnen in ein parkähnliches Areal eingebunden werden. Die Gärten dürfen deshalb nicht eingezäunt werden. Stauden und Gräser markieren einen weichen Übergang zum öffentlichen Raum. Quer durch die Anlage verläuft ein öffentlicher Fuß- und Radweg, der den Theresianumweg und die Frühlingsstraße von Süden nach Norden verbindet. Außerdem entsteht ein Spielplatz.

Die Serie:Bagger, Beton, Bohrmaschinen: In der Stadt wird gebaut. Doch was entsteht eigentlich wo? Diese Frage klärt das Tagblatt in einer Serie.

von Fabian Dilger

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