Gottfried Obermairist Vorsitzender von Ziel 21.

Energiewende

Ziel 21 warnt vor Billig-Stromanbietern

Nach der Pleite der Bayerischen Energieversorgungsgesellschaft (BEV) warnt Ziel 21 vor vermeintlichen Billig-Stromanbietern. „Das Lockmittel von günstigem Strom und Boni bei Vertragsabschluss hat auch in diesem Fall nicht funktioniert“, sagt Ziel 21-Vorsitzender Gottfried Obermair.

Fürstenfeldbruck– Der drittgrößte Billiganbieter unter den Energieversorgern hatte kürzlich Insolvenz angemeldet. Die Stromversorgung der Kunden hatten die Brucker Stadtwerke sicher gestellt. Der neue Geschäftsführer der Stadtwerke, Bernd Romeike, habe ihm erst kürzlich auf Nachfrage versichert, dass die Versorgung und der Service sowohl bei der Energie- als auch bei der Trinkwasserversorgung sichergestellt seien, schreibt Obermair. „Gleiches erfahre ich auch bei meinen regelmäßigen Besuchen bei Strom Germering, den Stadtwerken Olching oder bei der KommEnergie in Eichenau.“

Der Ziel 21-Chef warnt die Bürger vor einem vorschnellen Wechsel zu günstigen Energieversorgern, um ein paar Euros zu sparen. Bevor man sich mit dem Gedanken beschäftige, zu einem Billig-Stromanbieter zu wechseln, solle man bedenken, dass die Stadtwerke im Landkreis sowie ihre Mitarbeiter aus der Region Steuern bezahlen. Steuern, die die Kommunen wiederum für das Allgemeinwohl einsetzen würden. „Zudem ist der Service im Vergleich zu einem Billig-Anbieter ungleich besser“, so Obermair. „Das sieht man alleine schon daran, wie schnell die Stadtwerke Fürstenfeldbruck die Kunden des insolventen Stromanbieters aufgefangen haben.“

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