Gottfried Obermairist neuer Vorsitzender des Vereins „Ziel 21“. tb

Ziel 21: Mit neuer Spitze für die Energiewende

Fürstenfeldbruck - Der Brucker Energiewendeverein Ziel 21 hat eine neue Spitze. Gottfried Obermair wurde zum Vorsitzenden gewählt.

Sowohl seine Vorgängerin Alexa Zierl, als auch ihr bisheriger Stellvertreter Wolfgang Frey, arbeiten weiterhin ehrenamtlich mit.

Natürlich habe er den Vorsitz nicht ohne weiteres sofort übernommen, sagte Obermair. „Ich habe mich zuerst ein paar Monate lang eingearbeitet.“ Um sich nun auf die neue Aufgabe konzentrieren zu können, gibt er bisherige Tätigkeiten auf. Obermair war bis dato freiberuflicher Dozent für Umwelt und erneuerbare Energien. Und auch als Landtagsmitarbeiter der FW-Fraktion kümmerte er sich um Energiethemen. Ab sofort will er sich 16 Stunden pro Woche ehrenamtlich für Ziel 21 einsetzen. Unterstützt wird er von zwei gleichberechtigten Stellvertretern. Diese werden jeweils fünf Stunden pro Woche ehrenamtlich im Einsatz sein.

Die Puchheimerin Ramona Weiß (CSU) kümmert sich um die Themen Schule und Bildung, sowie um die Facebook-Seite des Vereins. Sie ist Master-Studentin im Bereich Umweltplanung und Ingenieurökologie an der TU München. Unterstützt wird sie von Max Keil (ÖDP), der auch aus Puchheim kommt. Er ist Referent für Umwelt und Ökonomie im Kreistag und kümmert sich um die Vernetzung zu Verbänden – ein Beispiel ist das Brucker Land. Ziel 21- Mitarbeiter Martin Handke bringt technisches Fachwissen mit. Er hat sich auf Photovoltaik spezialisiert, kümmert sich aber auch um potenzielle Fördergelder und um die Homepage. Reina Käsche übernimmt die organisatorische Arbeit.

Obermair ist zuversichtlich, dass der neue Vorstand die Energiewende im Landkreis weiter vorantreiben wird. „Bei uns stimmt die Chemie“, sagte er. Doch auch die Bevölkerung sowie Institutionen sollen für den Klimaschutz gewonnen werden. Dafür sollen künftig auch die Mitgliedsbeiträge sinken.

Derzeit hat Ziel 21 acht institutionelle Mitglieder. Ziel des Vereins ist, dass der Landkreis bis 2030 komplett auf erneuerbare Energien umsteigt. Finanziert wird Ziel 21 vom Landkreis. Dieser stellte für 2016 ein Budget in Höhe von 105 000 Euro zur Verfügung. (rm)

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