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Zukunftswald der Stadtwerke wächst

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Von: Ingrid Zeilinger

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Begutachteten die gepflanzten Elsbeeren-Setzlinge (v.l.): Judith Clever und Gero Brehm vom Landwirtschaftsamt, Waldbesitzer Benedikt Freiherr von Perfall, Forstbetriebsleiter Christian Poelt und Stadtwerke-Vertriebsleiter Andreas Wohlmann.
Begutachteten die gepflanzten Elsbeeren-Setzlinge (v.l.): Judith Clever und Gero Brehm vom Landwirtschaftsamt, Waldbesitzer Benedikt Freiherr von Perfall, Forstbetriebsleiter Christian Poelt und Stadtwerke-Vertriebsleiter Andreas Wohlmann. © Stadtwerke

Für die Initiative Zukunftswald haben die Stadtwerke im vergangenen Jahr rund 1000 Setzlinge für die Aufforstung gespendet.

Fürstenfeldbruck – „Unser Wald ist im Klimastress, und so wollen wir mit der Initiative Zukunftswald für eine nachhaltige Umweltpolitik und einen Klimaschutz vor Ort sorgen“, sagte Vertriebsleiter Andreas Wohlmann bei der Übergabe von 82 Elsbeeren an Freiherrn von Perfall, Waldbesitzer in Greifenberg. Die Pflanzaktivitäten seien vielversprechend und würden belegen, dass das Engagement in die richtige Richtung gehe. Ein gesunder Wald binde Kohlendioxid, produziere lebenswichtigen Sauerstoff, reinige das Wasser und diene als Wasserspeicher. „Sein Fortbestand hat höchste Priorität.“

Benedikt Freiherr von Perfall berichtete über gute Erfahrungen mit der Elsbeere. „Diese heimische Baumart ist sehr robust gegenüber dem Klimawandel und seinen Folgen für den Wald und stellt auch optisch für den Erholungssuchenden Besucher eine große Bereicherung dar.“

Die Stadtwerke engagieren sich seit mehr als fünf Jahren für die Aufforstung der regionalen Wälder und für einen Umbau von einer Monokultur zum Mischwald. Bisher wurden fast 4000 Setzlinge gesponsert. Bei den Baumpflanzaktionen kooperiert das Unternehmen mit dem Landwirtschaftsamt. Die Elsbeere erlebt als stark bedrohte heimische Baumart eine Renaissance, erklärt Gero Brehm, Abteilungsleiter Forsten beim Landwirtschaftsamt. „Sie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden, bevorzugt licht- und wärmereiche Orte und verträgt Trockenheit sowie Hitze im Sommer besser als andere Bäume.“  imu

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