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Die letzte Brückenprüfung fand im August statt.

Note 3,9  auf einer Skala bis 4

Zustand der Amperbrücke hat sich wieder verschlechtert

Fürstenfeldbruck - Der Zustand der Amperbrücke in der Innenstadt ist wieder schlechter geworden. Und zwar signifkant. Eil-Maßnahmen sind im Moment aber nicht angezeigt.

 Nach der Brückenprüfung vom Sommerliegen beim Straßenbauamt erste Ergebnisse vor, die noch genauer zu prüfen sein werden, wie eine Sprecherin sagte. Brucks amtierender Bürgermeister Raff sprach die Entwicklung auch auf der Neubürgerversammlung an. Es würden weitere Gespräche angesetzt, sagte Raff tags darauf dem Tagblatt. Es werde intern geprüft, ob und welche Maßnahmen angezeigt sind. Niemand müsse Angst haben, dass die Brücke zusammenbricht.

 Fakt ist freilich auch, dass die Prüfer der Brücke ein äußerst schlechtes Zeugnis ausstellen. Hatte sie bei der letzten Prüfung noch einen Wert von 3,5 bekommen, so liegt dieser jetzt bei 3,9 auf einer Skala bis vier, wobei schlechter als vier nicht mehr geht. Im Straßenbauamt war man selbst von dieser Verschlechterung überrascht. Die weitere Ursachenforschung für diese Entwicklung werde mit Priorität verfolgt, hieß es. Möglicherweise könnte eine kleinere Maßnahme ausreichen, um die Note wieder zu verbessern.

Das Straßenbauamt hatte schon öfter betont, dass  eine Sanierung der Brücke wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Sie streben deren Abriss und einen Neubau an, obwohl die Brücke unter Denkmalschutzsteht. Dessen Belange würden im Verfahren und bei der Gestaltung der neuen Brücke berücksichtigt, hieß es immer wieder.

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