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Die Brucker Feuerwehr im Einsatz bei einem Brand im Januar 2019.

Fürstenfeldbruck

Zweite Feuerwache: Keine Zeit mehr vertrödeln

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    Thomas Benedikt
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Bei der Entwicklung einer zweiten Feuerwache in Fürstenfeldbruck ist man zwei kleine Schritte weitergekommen. Sowohl der Planungs- und Bauausschuss als auch der Stadtrat stimmten dem Fortgang der Planungen zu. 

Fürstenfeldbruck – Das Gebäude ist so konzipiert, dass dort vier Einsatzfahrzeuge Platz finden. Zudem sind Räumlichkeiten für die Feuerwehrleute untergebracht. Darüber sind acht Wohnungen angedacht. Der Neubau hätte damit drei Geschosse.

Klaus Wollenberg (FDP) äußerte die Befürchtung, dass das geplante Feuerwehrhaus in Zukunft als Referenz für andere Bauherren in der Gegend in Sachen Gebäudehöhe herangezogen werden könne. Bauamtsleiter Martin Kornacher konnte den FDP-Stadtrat aber beruhigen. Die Feuerwache sei in diesem Gebiet ein Aliud, also eine Art Fremdkörper, der nicht als Bezug für eine Wohnbebauung genutzt werden könne. Der Planungs- und Bauausschuss nickte die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen einstimmig ab.

Im Stadtrat wurde außerdem beschlossen, dass die Feuerwache per Projektbeschluss abgewickelt wird. Das bedeutet, dass die städtischen Planer dem zuständigen Ausschuss und Stadtrat nicht alle Vergaben vorlegen müssen, wie Rechtsamtsleiter Christian Kieser erklärte. Die Verwaltung verspricht sich davon einen Zeitgewinn, um die Wache möglichst schnell zu errichten.

Zeit, die man vor den Sommerferien durch die Überlegungen, mit der Feuerwehr Emmering etwas gemeinsam zu stemmen, verloren habe, wie Andreas Lohde (CSU) betonte. „Schauen wir, dass wir dieses wichtige Projekt gemeinsam voran bringen. Schließlich haben wir eine Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Bürgern.“ Jan Halbauer (Grüne) wollte wissen, was passiere, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen. Es gebe eine regelmäßige Berichtspflicht, wie es finanziell aussehe, erklärte Kieser. Gegen die Stimme von Walter Schwarz (SPD) genehmigte der Stadtrat den Projektbeschluss.  ben/imu

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