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In Fürstenfeldbruck

Zweites Feuerwehrhaus: Mit Übungsturm, ohne Seminarraum

Nordöstlich der Flurstraße soll ein zweites Feuerwehrhaus entstehen. Ergänzend dazu sieht die Planung vor, dort neue Wohnungen zu bauen. 

Fürstenfeldbruck  Weil aber nach Aussage von OB Erich Raff (CSU) Vorwürfe einiger Stadträte laut wurden, der Bau würde im Stillen geplant, unterrichtete Christian Lichtenberg (Sachgebietsleiter Hochbau) die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses in der jüngsten Sitzung über den aktuellen Planungsstand.

Wie Lichtenberg mitteilte, habe man mit Vertretern der Feuerwehr mehrere Möglichkeiten erarbeitet und diskutiert. Nun scheine ein Konzept gefunden. Dabei stets im Hinterkopf: die Kosten. „Die Anzahl der geplanten Wohnungen lag anfangs bei zehn. Jetzt sind noch acht Wohneinheiten geplant“, so Lichtenberg.

Verzicht auf Seminarraum

Die Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sollen im ersten und zweiten Obergeschoss des teilunterkellerten Gebäudes untergebracht werden. Auch bei der Raumplanung der Feuerwehr habe man sich auf das Notwendige reduziert. So wollen die Einsatzkräfte etwa auf einen Seminarraum verzichten. Gebaut werden soll dagegen ein Übungsturm.

Auch schließt die jetzige Planung eine mögliche zukünftige Erweiterung der Bebauung nicht aus, etwa für zusätzliche Wohnungen oder die Anschaffung neuer Wagen. „Es wäre noch Platz für zwei weitere Einsatzfahrzeuge“, sagte Lichtenberg. Außerdem soll der Bolzplatz, der sich derzeit westlich des Areals befindet, Richtung B 471 versetzt werden. „Unsere Überlegung ist, diesen komplett einzuzäunen, damit kein Ball auf die B 471 fliegen kann.“ Mit dieser Bemerkung sorgte Lichtenberg für leichtes Schmunzeln.

Energetisches Konzept

Im Mai will Lichtenberg im Planungs- und Bauausschuss die detaillierten Ergebnisse präsentieren, die dann auch ein energetisches Konzept und Fragen der Statik beinhalten sollen. Auch eine Kostenberechnung soll dann vorliegen. „Der Baubeginn ist im zweiten Quartal 2020 geplant, die Fertigstellung im dritten Quartal 2021.“

OB Raff kündigte daraufhin für den Mai eine Bürgerinformationsveranstaltung an. Erst kürzlich hätten er und sein Stellvertreter Christian Götz (BBV) sich mit Vertretern der Bürgerinitiative Flurstraße getroffen und konstruktive Gespräche geführt. Dabei habe die ein oder andere Angst bezüglich Straßenverlauf und Parksituation bereits ausgeräumt werden können.   (seo)

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