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Auf diesem Acker an der Grenze zu Emmering soll das neue Viertel entstehen. 

Zwischen Bruck und Emmering 

Unterschriften gegen geplantes Wohnviertel

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Fürstenfeldbruck – Auf dem Areal östlich der Veilchenstraße soll ein neues Wohnviertel entstehen. Nun sammeln die Anwohner Unterschriften gegen eines der größten innerstädtischen Bauvorhaben.

Vor rund fünf Wochen hat sich die Bürgerinitiative (BI) Krebsenbach gegründet, berichtet Stefan Löbbert, einer der beiden Sprecher. „Uns allen war immer klar, dass das Feld irgendwann bebaut wird“, so Löbbert. Das sei auch nicht das Problem. Die Anwohner stört vielmehr die geplante Baudichte und das ihrer Meinung nach fehlende Erschließungskonzept.

Durch das neue Viertel wird eine der letzten Lücken zwischen Bruck und Emmering geschlossen. Auf dem rund 4,37 Hektar großen Areal sollen Doppel- und Reihenhäuser sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen – insgesamt 175 Wohneinheiten für rund 500 Menschen, wie die BI befürchtet. Auch eine Kita ist geplant.

Hinzu komme die Grundwasserproblematik in dem Gebiet, so die BI. Das Grundwasser fließt laut Löbbert in Richtung Amper. Durch eine Tiefgarage und eine Unterkellerung der Wohnblocks würde das Wasser gestaut werden. „Und dann saufen die Häuser, die keine Wanne haben, ab.“

Wie Löbbert betont, habe man durchaus Verständnis dafür, dass die Stadt Wohnraum schaffen und auch in sozialen Wohnungsbau investieren muss. „Aber das kann man auch mit einer weniger dichten Bebauung.“  

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