Das Fursty-Dilemma: Fragenkatalog der Grünen nur ökologische Imagepflege?

Fürstenfeldbruck/Maisach - Dass der umfangreiche Fragenkatalog der Grünen zum Fursty-Nachfolgekonzept den einstimmigen Segen des Landtags-Umweltausschusses gefunden hat, wird unterschiedlich interpretiert.

Landtags-Vizepräsident Reinhold Bocklet (CSU) verweist insbesondere auf die Stellungnahme der Mehrheitsfraktion während der Beratung, wonach die Staatsregierung nur zu einem kurzen Zwischenbericht aufgefordert werden soll. Die Grünen seien ja weniger an der Aufklärung von Sachverhalten als an der „ökopolitischen Imagepflege“ interessiert.

Für den Grünen-Abgeordneten Martin Runge ist die Abstimmung dagegen ein Erfolg, zumal auch beschlossen wurde, dass die Regierung den gesamten Landtag, nicht nur Umwelt- und Wirtschaftsausschuss informieren muss.

Die Grünen fordern unter anderem Auskunft über die Haltung des Freistaats zum weitgehenden Verlust des Flora-Fauna-Habitats auf dem einstigen Flugplatz oder wollen wissen, ob geplante Ausgleichsmaßnahmen in einigen Dutzend Kilometern Entfernung noch den Zweck erfüllen, örtliche Flora und Fauna zu erhalten. Runge wundert sich auch über die Kritik seines Abgeordneten-Kollegen: „Es muss doch auch im Interesse von Reinhold Bocklet sein, dass alles nach Recht und Gesetz geht.“ ( op )

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