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Fursty-Flugsport: Abgeordneter gegen Panikmache

Fürstenfeldbruck - Gezielte Falschinformation und grundlose Panikmache: Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (CSU) reagiert mit deutlichen Worten auf die Flieger-Sorgen der Maisacher SPD.

Die Genossen fürchten, dass die Flugsportgruppe den Zivilfliegern als Hintertürchen dienen könnte, um ebenfalls vom Militärgelände aus starten zu können. Für Bocklet ist das kompletter Nonsens. Der Sportgruppe gehörten überwiegend Angehörige der Bundeswehr an und Jugendliche zur Förderung des Segelsports.

Entscheidend sei aber nicht die Zahl der Mitglieder, sondern die Zahl der Luftbewegungen. Und diese könne vom Luftamt genau festgelegt werden. Der Umfang von bislang um die 8000 Bewegungen im Jahr, der von der Öffentlichkeit nicht als Belästigung empfunden werde, dürfe auf keinen Fall überschritten werden. Auch die Betriebszeiten könnten eingeschränkt werden.

Einer schleichenden Umwertung der Sondergenehmigung in einen Landeplatz der allgemeinen Luftfahrt - einen solchen wollen die Zivilflieger schaffen - stehe das Landesentwicklungsprogramm zwingend entgegen.

Ironisch merkt Reinhold Bocklet außerdem an: Die Genossen wollten mit ihrem Vorstoß offenbar vergessen machen, dass ihre Vertreter im Landtag am 30. Januar 2008 nicht in der Lage gewesen seien, für das Maisacher Konzept zu stimmen.

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