Furthmühle bei Egenhofen mit Rekordergebnis

Egenhofen - Rund 7100 Besucher hat die Furthmühle im Jahr 2011 gezählt. Das sind 200 mehr als im Vorjahr, wie aus dem Jahresbericht der Kreiskulturverwaltung hervorgeht.

Damit hat das Mühlenmuseum einen neuen Rekord aufgestellt.

Die Erträge aus Eintrittsgeldern stiegen auf 9900 Euro, was das Defizit sinken lässt, das der Landkreis trägt. Unterm Strich ist das Mühlenmuseum dem Kreis knapp 52 000 Euro jährlich wert.

Die Steigerung der Besucherzahlen wird unter anderem auf die Sonderausstellung „Rund ums Rad - was uns bewegt“ zurückgeführt. Wegen der guten Resonanz wurde sie in 2012 um eine zweite Saison verlängert. Besitzer beziehungsweise Förderverein boten insgesamt 315 Führungen in der Mühle an, wobei sich das Museum auch am Mühlentag beteiligte, an der Brucker Kulturnacht und am Tag des offenen Denkmals.

Zum Vergleich: Im Jahr 2007 besuchten 5812 Gäste das Mühlenmuseum, im Jahr 2009 waren es schon 6600. Einen Großteil machen jeweils Kinder und Jugendliche aus.

Die Furthmühle bei Egenhofen an der Kreisgrenze zu Dachau ist denkmalgeschützt und wird seit 1900 von der Familie Aumüller betrieben. Der Landkreis hat die baulichen Voraussetzungen geschaffen, um die Mühle der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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