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Sie waren da: Eine der wenigen Fan-Gruppen feierte in Brucks City den Achtelfinalsieg.

Die Fußball-Europameisterschaft daheim erlebt

Nur leichtes Beben auf Brucks Fan-Meile: Hup-Korso bahnt sich Weg durch City 

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Fürstenfeldbruck - Schon nach der gewonnenen Vorrunde waren sie aktiv, aber eher dezent. Am Sonntagabend aber nach dem 3:0-Sieg im EM-Achtelfinale brach der Jubel von Brucks Fußballfans erstmals so richtig aus: Autokorsos und Hupkonzerte belebten die Innenstadt.

Bis 19.48 Uhr war die Hauptstraße noch auto- und menschenleer. Dann war Schlusspfiff im französischen Lille. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hatte gerade gegen die Slowakei 3:0 gewonnen. Und schon stürmten die daheim gebliebenen Brucker Fußballfans, die zuvor noch vor den vielen Public-Viewing-Fernsehern in den Lokalen gesessen hatten, die City.

Punkt 20 Uhr hatten dann auch die ersten mit Deutschland-Fahnen geschmückten Autos aus dem Außenbereich den lärmenden Weg in die Innenstadt gefunden. Eine halbe Stunde später war der ganze Spuk größtenteils schon wieder vorbei.

Anders als bei der WM, als die Polizei die Hauptstraße zeitweise komplett gesperrt hatte, waren zur EM im Vorfeld keine größeren Einsatzaktionen geplant. Vielmehr reagierte ein Polizeisprecher eher erstaunt, als er vom Tagblatt auf die verstärkte Fan-Konzentration in der Innenstadt hingewiesen wurde ("Ist denn da schon was los?"). Die Beamten im Sonntagabend-Außeneinsatz würden die Situation im Auge behalten. Bis Redaktionsschluss wurden auch keine Zwischenfälle bekannt.

Tagblatt-Fotograf Peter Weber war vor Ort. Seine Einschätzung: "Es war noch nicht ganz so stimmungsvoll wie in glorreichen WM-Zeiten." Er vermisste vor allem jubelnde Bikini-Mädels in offenen Cabrios. Doch noch hat Deutschland den Titel auch nicht gewonnen. Und im weiteren EM-Verlauf ist alles noch ausbaufähig - auch der Fanjubel.

In den übrigen größeren Landkreis-Städten wie Germering und Olching blieb es nach Angaben der jeweiligen Polizeisprecher entweder "auffällig" oder gar "verdächtig ruhig".

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