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Viel künstliches Blut floss beim Wettkampf der Realschul-Sanitätsteams im Kulturzentrum PUC.

Fürs Bayernfinale Qualifiziert

Gastgebende Realschüler siegen im Wettstreit der Sanitäter

Puchheim – Die Gastgeber konnten am Ende jubeln: Beim Wettkampf von 17 Schulsanitätsteams verschiedener Realschulen aus ganz Oberbayern-West im Kulturzentrum PUC haben sich die Teilnehmer der Realschule Puchheim durchgesetzt und den ersten Platz errungen.

Damit sind sie ebenso wie die Zweitplatzierten für den gesamtbayerischen Wettbewerb in Gauting qualifiziert.

Ein Team bestand in der Regel aus fünf Sanitätern der 9. und 10. Klasse. An verschiedenen Stationen wurden die Schüler auf ihr Wissen rund um Erste Hilfe und Teamarbeit getestet. Punkte sammeln konnten die Teilnehmer an acht Stationen mit Praxisbezug. Dort unterstützten einige Schüler den Wettbewerb und spielten erkrankte oder verletzte Patienten. So mussten die Teams unter anderem eine Unterkühlung, einen offenen Knochenbruch und eine Erdnuss-Allergie erkennen und möglichst schnell erste Hilfsmaßnahmen in die Wege leiten.

In der Garage wurde ein Autounfall nachgestellt, um die Prüfungssituation möglichst realistisch und praxisnah zu gestalten. Und vor einer Toilette ahmte ein Schüler mit viel künstlichem Blut einen Unfall mit einer Stichsäge nach. Die Prüflinge kümmerten sich um den Verletzten und versuchten, ihm schellstmöglich zu helfen. Aspekte, wie die Säge vom Strom zu nehmen oder auch englischsprechende Patienten erstbehandeln zu können, flossen dabei mit in die Bewertung des Wettbewerbs ein.

Neben den praktischen Herausforderungen wurden auch zwei theoretische Stationen aufgebaut. Dort wurde reines Sanitätswissen und auch Allgemeinwissen abgefragt.

Marc Andree, Klassenleiter an der Realschule Puchheim und Mitarbeiter für die Erste Hilfe der Ministerialbeauftragten, hat den Wettbewerb organisiert und auch ein eigenes Team ins Rennen geschickt. An seiner Schule gibt es zur Zeit zwölf aktive Mitglieder im Sanitätsdienst. Ihnen hat der Lehrer im ersten Halbjahr zwei Unterrichtseinheiten pro Woche gegeben, um sie möglichst gut auf den Wettbewerb vorzubereiten. Der Aufwand hat sich gelohnt.  

von Anna Rosenheimer

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