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Prost: In den Brucker Gaststätten wird schon lange nicht mehr nur geratscht und getrunken.

In Bruck

Gastro-Streit: Nur acht Wirte bei Aussprache mit der Stadt

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„Wir hätten erst reden, dann schreiben sollen – nicht andersherum.“ Das gestand Rechtsamtsleiter Christian Kieser am Mittwoch gegenüber den Brucker Gastronomen bei einem Treffen im Rathaus ein. Allerdings hatten von 60 eingeladenen Wirten nur acht den Weg in den Sitzungssaal gefunden.

Fürstenfeldbruck –  Besprochen wurde der Brief, den die Verwaltung im Dezember an die Gastronomen verschickt hatte – und der wie berichtet für Aufregung unter den Bruckern gesorgt hatte.

In dem Schreiben wies das Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung darauf hin, dass nur zwölf Veranstaltungen, die über die Konzession hinausgehen, im Jahr erlaubt sind. Diese müssen vier Wochen vorher angemeldet werden. Es handelt sich dabei um bestehende Regeln, deren Umsetzung bisher allerdings nicht konsequent kontrolliert wurde.

Mit dem Schreiben will die Stadt auch erreichen, dass sich die Betreiber Gedanken über die bestehende Konzession machen.

Wie viel die Umdeklarierung koste, wollte etwa die Betreiberin des Central Cafes wissen. „Ab 25 Euro“, antwortete Stefani Breitsameter von der Verwaltung. Sie erklärte auch, dass eine geschlossene Gesellschaft mit Gästeliste nicht unter die Veranstaltungen fällt, die angezeigt werden müssen. Und wies auch darauf hin: „Es werden Einzelfallentscheidungen getroffen. Wir versuchen bestmöglich, die Interessen der Betreiber und der unbeteiligten Anwohner unter einen Hut zu bringen.“

Generell sollen sich die Gastronomen bei der Stadt melden, wenn sie Fragen zu Veranstaltungen oder der Konzession haben. Dass es in der Innenstadt keine Betriebserlaubnis etwa für eine Disco geben werde, müsse aber klar sein, so Kieser. Wenn etwa eine Band auftrete oder eine Person Gitarre spiele, sei das ein anderes Paar Schuhe. 

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