Vor rund 40 Jahren wurde das Kinderhaus Maria Himmelfahrt in Puchheim-Ort errichtet. Mittlerweile ist es ziemlich in die Jahre gekommen – sowohl außen als auch innen

Gespräche zwischen Stadt und Ordinariat

Wie geht's weiter mit marodem Kinderhaus?

Puchheim - Das Kinderhaus Maria Himmelfahrt ist alt und sanierungsbedürftig. Im Sommer haben besorgte Eltern Alarm geschlagen. Daraufhin wurden grobe Mängel beseitigt. Doch das reicht bei Weitem nicht. Jetzt laufen Gespräche, ein neues Kinderhaus zu bauen.

Bürgermeister Norbert Seidl freut sich, dass der erste Beratungstermin gut verlaufen ist. Vetreter der Kirchenverwaltung und des Erzbischöflichen Ordinariats München diskutieren nun mit der Stadt und der Elternschaft über die Zukunft der katholischen Einrichtung in der Krautgartenstraße. Mehrere Lösungen sind im Gespräch: die Sanierung des 40 Jahre alten Gebäudes, aber auch ein Neubau an gleicher oder anderer Stelle. „Wir möchten prüfen, was wirtschaftlicher ist“, sagt Ordinariats-Sprecherin Ursula Hinterberger.

Für die Stadt kommt eine Sanierung zwar generell in Frage. Lieber würde sie das alte Kinderhaus Maria Himmelfahrt aber abreißen und ein neues bauen. Das wäre auch im Sinne der Elternschaft, sagt Sandra Zierer vom Elternbeirat. Mit einem Neubau könnte man Ende 2016 beginnen. Zum Schuljahr 2018/19 könnte man ihn dann in Betrieb nehmen.

Doch wie geht es mit dem alten Kinderhaus weiter? Erste Reparaturen wurden bereits durchgeführt, seitdem die Eltern im Sommer Alarm geschlagen hatten. So wurde das heruntergestürzte Vordach instand gesetzt, die Temperatur des Wassers, das aus der Leitung kommt, reguliert. Die Statik des Kinderhauses wurde zudem überprüft, erklärt Hinterberger. Dem Ordinariat sei auch klar, dass Sanierungsbedarf besteht. Schon länger gebe es von Seiten der Stadt Überlegungen, das Angebot im Kinderhaus zu erweitern. Hier seien Stadt und Träger ohnehin schon länger in Kontakt.

Wunsch der Stadt wäre ein Neubau mit vier Kindergarten- und zwei Krippengruppen, Hinterberger spricht dagegen von einer Lösung mit drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen. Bisher sind in der Einrichtung zwei Kindergarten- und eine Krippengruppe untergebracht. Die Absicht von Ordinariat und Stadt ist also da. Doch um ein neues, größeres Kinderhaus zu errichten könnte es Sinn machen, den Bebauungsplan zu ändern, sagt Bürgermeister Hans Seidl. Das wolle man nun erstmal machen. Außerdem müsste geklärt werden, wo die Mädchen und Buben untergebracht werden, sollte das alte Haus abgerissen werden. Eine Möglichkeit wären Container. Aber auch hier müsste man den Standort prüfen.

Doch das neue Kinderhaus könnte auch an einem anderen Grundstück als dem in der Krautgartenstraße gebaut werden. „Wir haben aber noch keinen Alternativ-Standort gefunden“, sagt Seidl. Ob man noch weitere Ausbesserungen am alten Kinderhaus vornimmt, hängt davon ab, ob man sich für einen Neubau entscheidet. Seidl ist zuversichtlich, dass allein die Aussicht auf ein modernes Gebäude schon eine Entlastung darstellt.

In einem ersten Schritt müssen sich Stadt und Ordinariat nun auf das weitere Vorgehen einigen. Bezüglich der Finanzierung wurde noch nicht gesprochen. Doch Seidl ist sich sicher: „Daran wird es nicht scheitern.“ Die Eltern sind auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht. „Der Stein ist ins Rollen gekommen“, sagt Sandra Zierer zuversichtlich. „Der Wille ist da.“ (mmh)

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