Abtprimas Notker Wolfwill seinen Ruhestand inSt. Ottilien verbringen.

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Abtprimas Notker Wolf zieht nach St. Ottilien

St. Ottilien – Im Alter kehrt Notker Wolf in sein Heimatkloster zurück: Der Abtprimas der Benediktiner will seinen Ruhestand in Sankt Ottilien verbringen. Wolfs Amtszeit endet am 9. September. Einen Tag später soll ein neuer Abtprimas gewählt werden.

Noch sei nicht ganz klar, wann er in sein Heimatkloster zurückkehren werde, sagte Wolf (76). „Es wird ein fließender Übergang.“ Ein Teil seines Umzugsgutes sei jedoch schon dort. Künftig sehe er seine Aufgabe darin, „das zu tun, was notwendig ist“. Er wolle seine Zukunft letztlich in der Hand Gottes lassen.

Der als Werner Wolf in Bad Grönenbach im Allgäu geborene Benediktiner ist einer der bekanntesten deutschen Ordensleute. Regelmäßig meldet er sich in kirchenpolitischen und gesellschaftlichen Debatten zu Wort. Seine Bücher über Spiritualität, Glauben und Lebensführung sind Bestseller. Bekannt ist Wolf zudem für seine Vorliebe für Klassik und Rockmusik.

Wolf trat 1961 in die Benediktinerabtei Sankt Ottilien ein. Er studierte Philosophie, Theologie und Naturwissenschaften. 1968 wurde er zum Priester geweiht. Als Professor für Naturphilosophie ging er 1971 an die Päpstliche Hochschule der Benediktiner in Rom. 1977 kam er als Erzabt des Klosters Sankt Ottilien zurück nach Deutschland. 2000 wurde er zum Abtprimas gewählt und später mehrfach im Amt bestätigt.

Als Chef der Benediktiner residierte Wolf in Rom, wo er der Abtei Sant’Anselmo auf dem Aventin-Hügel vorstand. Zugleich ist er Großkanzler der päpstlichen Hochschule der Benediktiner.  kna

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