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Im Sommer soll das Feuerwehrhaus fertig sein. 

Nach kuriosem Ämterwechsel

Feuerwehr bereitet Einzug ins neue Haus vor

Im Sommer soll es soweit sein: Dann wird die Geltendorfer Feuerwehr voraussichtlich ihr neues Haus beziehen – so zumindest die Hoffnung des scheidenden Kommandanten Hans Georg Liegsalz. 

Geltendorf – Er trat nach einer Amtsperiode nicht erneut zur Wahl an. Bei der Jahresversammlung wurde Andreas Höpfl zu seinem Nachfolger gewählt.

Für den 47-Jährigen ergibt sich damit ein Ämterwechsel, der kurios anmutet und gleichzeitig deutlich macht, wie dünn mittlerweile die Personaldecke jener Ehrenamtlichen ist, die zusätzlich zum Feuerwehrdienst auch noch Leitungsfunktionen zu übernehmen bereit sind. Höpfl war bisher Vize-Kommandant und Vorsitzender des Feuerwehrvereins – nun ist er Kommandant und Vize-Vereinsvorsitzender.

Das klingt nach viel Arbeit, doch der 47-Jährige bleibt gelassen. „Bis jetzt war es auch nicht einfach.“ Er baut auf die Mitarbeit des neuen Vize-Kommandanten Florian Fehre und weiß die Führung des 145 Mitglieder starken Vereins bei dem ebenfalls neu gewählten Stefan Waldleitner in guten Händen.

Voraussichtlich im Sommer werden die 55 Aktiven in das Feuerwehrhaus an der Türkenfelder Straße einziehen, wo derzeit die Bauarbeiten noch im Gange sind. Im Jahresbericht für 2017 erinnerte Hans-Georg Liegsalz an die Schwierigkeiten der Bauphase. Aufgrund der guten Baukonjunktur und der daraus folgenden Auslastung der Firmen habe sich bei fast allen Gewerken die Abgabefrist verlängert oder eine zweite Ausschreibung durchgeführt werden müssen. Hinzu kamen Lieferschwierigkeiten bei den benötigten Materialien. „Darüber hinaus wurden nicht alle Arbeiten immer ordnungsgemäß ausgeführt, so dass Nachbesserungen nötig waren, die natürlich wieder viel Zeit gekostet haben und Verzögerungen im Folgegewerk verursachten“, erklärt der ehemalige Kommandant.

Obwohl bis zum Einzug noch viel zu tun ist, gab sich Liegsalz „sehr zuversichtlich“, dass dann im Herbst die offizielle Einweihung des Gebäudes gefeiert werden könne – und zwar idealerweise zusammen mit der Segnung eines neuen Löschfahrzeugs HLF 20.  os

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