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Auch dieser tote und präparierte Vogel wurde beschlagnahmt. 

Jäger betrieb wohl Handel

Zoll beschlagnahmt 26 ausgestopfte Vögel

Geltendorf - Einen kuriosen Fund haben Zollfahnder auf dem Hof eines Jägers nahe Geltendorf gemacht. Dort entdeckten die Beamten 26 ausgestopfte Greifvögel. Einige von den toten Tieren sind streng geschützt.

Die Nürnberger Zollfahnder haben bereits am 1. März bei der Durchsuchung des bäuerlichen Anwesens nahe Geltendorf auf die 26 Präparate gestoßen. Unter den ausgestopften Vögeln waren mehrere Bussarde, Turmfalken, Habichte und Waldohreulen, die unter strengem und besonderem Schutz stehen.

Der 48-jährige Tatverdächtige soll die Präparate über Online-Auktionshäuser auch verkauft haben - unter anderem hat er sie laut Zoll in die USA verschickt.  Die dortigen Behörden gaben den entscheidenden Hinweis nach Deutschland.

Der Mann wird beschuldigt, ungenehmigte Ausfuhren beziehungsweise Handel ohne gültige Dokumente mit geschützten Tieren betrieben zu haben. Um die Dokumentenpflicht zu umgehen, soll er die Präparate teilweise als Museumsexemplare deklariert haben und gefälschte Zertifikate genutzt haben.

Allein in die USA exportierte der 48-Jährige 30 streng geschützte Greifvögel. Die Beamten erforschen nun, was der Mann seit 2013 betrieben hat.  

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