+
Bitte einsteigen (v.l.): MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch, Landsbergs Landrat Thomas Eichinger und Brucks Landrat Thomas Karmasin bei der Einweihung der Linie 810.

Feierliche Einweihung

Neue Buslinie verbindet ab Montag zwei Bahnhöfe

  • schließen

Mit dem Bus vom Bahnhof Mammendorf zum Bahnhof Geltendorf fahren – ab Montag ist das möglich.

Landkreis – Dann startet die neue MVV-Linie 810, die die beiden Regionalbahnhöfe über Landsberied, Jesenwang, Moorenweis und Eismerszell miteinander verbindet.

Dass der Bus über die Grenze zum Nachbarlandkreis Landsberg hinweg verkehrt, ist für Landrat Thomas Karmasin ein „gelungenes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit“. Trotz kalter Temperaturen war die Stimmung daher gut unter den Vertretern beider Landratsämter sowie der beteiligten Kommunen, als man sich zur offiziellen Einweihung der Buslinie vor dem Moorenweiser Rathaus versammelte. Früher wäre es leichter gewesen, die EU zu erweitern, als einen Bus über Landkreisgrenzen hinweg verkehren zu lassen, scherzte Karmasin. Die Zeiten hätten sich zum Glück geändert – nicht zuletzt aufgrund der Allgegenwärtigkeit des Themas Klimaschutz. Sein Landsberger Amtskollege Thomas Eichinger hofft, dass die „sehr klimabewegte Bevölkerung“ das neue Angebot nun auch nutzen wird.

22 Haltestellen alle 40 Minuten

Möglich ist das künftig jeden Tag von Montag bis Samstag. Zwischen 5.25 Uhr und 20.40 Uhr fährt die Linie 810 alle 40 Minuten und hält an 22 Haltestellen. Wie bei allen Tangentialverbindungen geht es vor allem um schnelles Vorwärtskommen. Die Fahrtzeit von Moorenweis nach Geltendorf beträgt weniger als eine Viertelstunde, den Bahnhof Mammendorf erreicht man von Landsberied aus in zehn Minuten. Von Endstation zu Endstation dauert die Fahrt 34 Minuten.

Die Ankunftszeiten wurden so gelegt, dass für die Passagiere an beiden Bahnhöfen Anschlussmöglichkeiten an die Regionalzüge nach Augsburg, Buchloe, München und Weilheim bestehen. Alle Haltestellen liegen in der MVV-Tarifzone 4 und können mit zwei Streifen auf der Streifenkarte befahren werden. Fahrten innerhalb einer Gemeinde gelten als Kurzstrecke.

Die Betriebskosten, die von den Landkreisen Bruck und Landsberg gemeinsam aufgebracht werden, betragen rund 326 000 Euro im Jahr. MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch lobte das neue Angebot als „gelebte Verkehrswende“ und den Brucker Landkreis als vorbildlich in Sachen ÖPNV. Interessant ist das neue Busangebot unter Umständen auch für Badegäste – eine der Haltestellen liegt direkt am Freizeitpark Mammendorf.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zum Beginn der Fastenzeit: Der Brucker Braumeister und das Bockbier
Die narrischen Tage sind vorbei, die Fastenzeit beginnt. Eines darf dabei auf keinen Fall fehlen: Starkbier. Was einst Mönchen durch die entbehrungsreichen Wochen half, …
Zum Beginn der Fastenzeit: Der Brucker Braumeister und das Bockbier
Marie Luisa aus Glonn
Aus zwei mach drei: Im Brucker Klinikum kam jetzt das erste Baby von Monika und Bernhard Döringer zur Welt. Ihr kleines Mädchen bekam die Vornamen Marie Luisa. Nach der …
Marie Luisa aus Glonn
Blaulicht-Ticker: Auto stößt mit Linienbus zusammen
Rund um die Uhr sind Polizei und Feuerwehr im Landkreis Fürstenfeldbruck einsatzbereit. Wohin sie unterwegs sind und warum, erfahren Sie im Blaulicht-Ticker.
Blaulicht-Ticker: Auto stößt mit Linienbus zusammen
Steht der Wochenmarkt in Grafrath vor dem Aus?
 Der Wochenmarkt im Bereich des Rathauses gibt mal wieder ein eher trauriges Bild ab. Nur noch ein Bäckerwagen steht dort. 
Steht der Wochenmarkt in Grafrath vor dem Aus?

Kommentare