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Es ist eines der ältesten Gebäude in Gröbenzell: die ehemalige Bahnhofswirtschaft. Seit Jahren ist darin die Hexe untergebracht. 

Gemeinderäte bedauern möglichen Abriss der „Hexe“

Dass die einstige Bahnhofswirtschaft, das Gebäude in dem seit Jahren „Die Hexe“ untergebracht ist, abgerissen werden könnte, wurde im Gemeinderat von zahlreichen Kommunalpolitikern sehr bedauert. „Es ist sehr schade, dass das Gebäude in Gefahr ist zu verschwinden“, betonte Reinhard Paesler (CSU).

Sein Fraktionskollege Anton Kammerl sprach vom wichtigsten Profanbau in der Gemeinde. Das Gebäude sei ortsbildprägend und von geschichtlicher Bedeutung, hatten Grüne und SPD in ihrem Antrag betont, in dem sie forderten, etwas zum Erhalt des Hauses zu unternehmen. Das Ergebnis davon ist, dass die Verwaltung eine Erhaltungssatzung ausarbeiten und deren mögliche Konsequenzen aufzeigen soll.

So mancher Rat war aber verwundert, dass nun plötzlich der Erhaltungswille erwacht ist. Denn noch 2014 war ein Bebauungsplan erlassen worden, der ein ganz anderes Gebäude auf dem Grundstück Bahnhofstraße 2 vorsieht. Und dies ohne Gegenstimme. „Damals hat keiner gekräht“, erinnerte sich Michael Leonbacher (FW).

Auch Brigitte Böttger wunderte sich über das „historische Herz“ so manchen Gemeinderates. Denn 25 Jahre lang habe dieses nicht geschlagen. Jahrelang sei das Gebäude nicht saniert worden, es sei „einem gewissen Verfall zugeleitet worden“.

Johann Böhmer (FWG) aber mahnte: „Wir dürfen uns später nicht vorwerfen lassen, nicht alles getan zu haben.“ Er erinnerte daran, dass der Erhalt der Alten Schule zunächst ebenfalls als aussichtslos erschienen war. Heute aber seien alle froh darüber, dass es das Gebäude noch gebe. Wie bereits die Gröbenhüter, so forderten auch mehrere Gemeinderäte eine Liste von Gebäuden in Gröbenzell zu erstellen, die erhaltenswert scheinen. 

sus

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