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Ein Foto aus dem Jahr 1955

Brucker Alpenverein

Gemeinsam wandern ist ihre Passion

Fürstenfeldbruck – Der Alpenverein (DAV) hat sich damals zur Aufgabe gemacht, die Berge durch den Bau von Hütten und Wegen touristisch zu erschließen. Heute, mehr als 150 Jahre später, ist er die größte Bergsteigervereinigung der Welt. 750 der eine Million Mitglieder kommen aus Bruck.

Gemeinsame Wandertouren – das ist es, was die Anhänger des Brucker Alpenvereins antreibt. 2016 waren die Mitglieder unter anderem in den Ötztaler Alpen, erzählt Heide Peuker, die nach zwölf Jahren ihr Amt als Schriftführerin nun altersbedingt abgegeben hat. Und das ist lange noch nicht alles. Egal ob wandern, skifahren oder radeln – der Verein wolle auch 2017 versuchen, ein breites Spektrum zu bieten, um die Schönheit der Alpen in allen Facetten erleben zu können.

Auf der Klammspitze im Jahr 2016

An Freitagabenden berichten die Mitglieder regelmäßig beim Bergsteigerstammtisch von ihren Touren und planen neue Ausflüge. Ausgewählte Redner entführen ihre Zuhörer nicht nur auf Wandertouren durch die Schweiz, sondern auch durch Kuba oder die Mongolei.

Dass man aber quasi auch vor der eigenen Haustüre ein Abenteuer erleben kann, zeigen die Skitouren. 2016 ging es für die Brucker Bergfreunde in die Ammergauer, Tuxer und Lechtaler Alpen. „Skitouren bringen aber immer eine gewisse Gefahr mit sich“, erzählt Vorsitzender Peter Grimm. Deshalb habe man 2016 eine Ausbildung zur Lawinensondierung (Ortung eines verschütteten Opfers) und Infos zu verschiedenen Schaufelstrategien angeboten. Solche Weiterbildungen seien für die Sicherheit der Gruppe dringend notwendig, sagen die Mitglieder.

Immer wenn es etwas wärmer wird, starten auch die Mountainbike- und Wandertouren. Damit könne man neue Mitglieder für sich gewinnen und gemeinsam etwas erleben.

Für den Deutschen Alpenverein stehe neben dem Spaß aber auch die Verantwortung für die Umwelt im Vordergrund. Man wolle versuchen, die Wanderwege zu erhalten und auch die Jugend auf die Verletzbarkeit der Natur aufmerksam zu machen. „Doch da zeigt sich ein Problem“, erzählt Vize-Vorsitzende Edith Piochacz.

Nur insgesamt etwa vier Prozent der Mitglieder seien Jugendliche. Das liege wohl daran, dass sich die jungen Leute durch die Nähe zu München eher in den Jugendgruppen der Landeshauptstadt organisieren. Diese Tatsache wolle man aber in Zukunft ändern. Und zwar mit der Präsenz in den sozialen Netzwerken, in Apps und möglicherweise auch mit einem neu angepasstem Programm.

Ein Vortrag

„Erste Hilfe im Gebirge“ findet am 13. Januar statt, ein Referat zum Thema Lawinen am 27. Januar. Die Anmeldung ist möglich immer freitags ab 20 Uhr im Wirtshaus auf der Lände oder online unter davplus.de/fürstenfeldbruck.

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