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Über tausend Gäste feierten in den vergangenen Jahren in der Amperhalle beim Sportlerball. 

Grosser Ansturm auf besonders beliebte feste

Gerangel um Eintrittskarten

Wenn der FC Emmering zum Sportlerball einlädt, ist der Andrang groß – samt vorherigem Gerangel um Eintrittskarten. Diesmal gibt es einige Neuerungen beim Kartenvorkauf.

Emmering – Während viele Faschingsveranstaltungen in der Region schwächeln oder gar nicht mehr stattfinden, gilt der Sportlerball des FCE in der Amperhalle und im Saal des Bürgerhauses immer noch als Highlight: Gefühlt alle wollen hin, nicht jeder aber ergattert eine Karte.

Wie Chef-Organisator Manfred Haberer nun auf Nachfrage berichtet, ist der interne Kartenvorkauf für die Party am 25. Februar für Mitglieder bereits über die Bühne gegangen. Im vergangenen Jahr hatte sich jedes Mitglied bis zu zehn Karten sichern dürfen. Das sorgte für Aufregung – der Verdacht lag nahe, dass einige Karten (überteuert) im Internet verhökert wurden. „Das ist nicht in unserem Sinne. wir möchten, dass viele verschiedene Leute hingehen können“, sagt Haberer.

Diesmal wurde die Maximal-Anzahl der je Mann erhältlichen Karten daher auf sechs reduziert. Diese Regel gilt auch für den freien Verkauf, der am 6. Februar startet. Karten zum Preis von je 16 Euro gibt es dann bei Schreibwaren Kutzner an der Hauptstraße und im Wirtshaus am Hölzl oder telefonisch bei Vize-Präsidentin Therese Oswald. Der Preis je Karte ist gegenüber dem Vorjahr angehoben worden. Waren es zuletzt 14,50 Euro, so sind es heuer 16 Euro. Das habe verschiedene Gründe, erklärt Haberer. Zum einen sei der Umsatz nicht mehr so groß, zum anderen seien die Kosten gestiegen. Die größten Posten seien die Ausgaben für Band, DJ, für die Security-Kräfte, für den Getränkeeinkauf und für die Deko. Neu heuer: Erstmals muss der FCE Mehrwegbecher zum Schutz des Bodens in der frisch sanierten Halle verwenden. Die Leihgebühr für die Becher beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Insgesamt dürfen 1300 Menschen in die Amperhalle. Davon abziehen muss man die Zahl der Beschäftigten, sodass rund 1250 Gäste erwartet werden. Daraus errechnet sich auch die Zahl an Security-Mitarbeitern. Je 100 Personen braucht man einen Sicherheitsmann, dazu muss auch ein Sanitäter vor Ort sein. Hierfür Profis zu engagieren, habe sich als sinnvoll erwiesen.

Insgesamt sei die Organisation auch wegen der Auflagen und wegen der Verantwortung nicht mehr ganz einfach, erzählt Haberer. So sei auch der immer schlechter laufende Rosenmontagsball (früher vom TVE organisiert) eingeschlafen. Der Gesamtumsatz sei schon eine ganz schöne Summe – und das meiste nach Abzug der Ausgaben schon wieder weg. Am Ende aber soll beim Verein natürlich etwas hängen bleiben.

Freut er sich selbst eigentlich auf den Ball? Ja, sicher, sagt Haberer. Allerdings sei für ihn als Verantwortlicher der Fasching eine alkoholfreie Zeit. Haberer rät, beim Start des Vorverkaufs schnell zu sein. In den vergangenen Jahren sei der Ball immer ausverkauft gewesen.

Thomas Steinhardt

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