Das war’s: Herbert Sedlmeier hat vor einem Jahr zum letzten Mal durchs Starkbierfest geführt.

Ende eines Vereins

Starkbierfest ade: Bauernbühne löst sich auf

  • schließen

Germering - Die Bauernbühne Unterpfaffenhofen hat sich aufgelöst. Das für den 2. April angesetzte Starkbierfest in der Stadthalle ist bereits abgesagt worden.

Im April 1992 hat Initiator Herbert Sedlmeier zur Gründung der Bauernbühne in den Kramerwirt in der Salzstraße geladen. Ebendort beschlossen jetzt die anwesenden 30 der insgesamt rund 35 Mitglieder, den Verein aufzulösen. Die Entscheidung sei ihnen nicht leicht gefallen, schildert Gründungsvorsitzender Seldmeier seine Gefühle: „Es war keine vergnügungssteuerpflichtige Veranstaltung.“ Aber es sei einfach nicht mehr gegangen: „Der Verschleiß war einfach zu groß.“ Zudem habe man immer mehr Probleme gehabt, aktive Schauspieler zu finden. Aus diesem Grund habe man im vergangenen Jahr schon die obligatorischen Theaterabende in der Stadthalle abgesagt. Damals habe noch niemand an das Starkbierfest gedacht, das die Bauernbühne seit 1995 insgesamt 18 mal äußerst erfolgreich durchgeführt habe. (Ausführlicher Bericht in der Druckausgabe vom Dienstag).

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehr Open-Air-Konzerte bei Musiknacht
Zwei neue Bands, ein neuer Veranstaltungsort und mehr Open-Air-Konzerte: Die Besucher der 13. Gröbenzeller Musiknacht am Samstag, 1. Juli, dürfen sich auf die eine oder …
Mehr Open-Air-Konzerte bei Musiknacht
Ein Dorf als Zentrum der Europa-Bewegung
Europa braucht wieder mehr Stabilität. Das sagt Carsten Witt (76), Gründer des Projekts „Go Europe!“, angesichts erstarkender Rechtspopulisten. Der 76-jährige …
Ein Dorf als Zentrum der Europa-Bewegung
Kleine Museen müssen zusammenhalten
Die fünf von Fördervereinen geführten kleinen Museen im Landkreis wollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis eines ersten Netzwerktreffens, zu dem …
Kleine Museen müssen zusammenhalten
Fakten statt Fake News: Journalisten diskutieren
„Leben wir in einer postfaktischen Zeit?“ war die Frage, der sich die Podiumsmitglieder am Donnerstagabend im Cantina stellen mussten.
Fakten statt Fake News: Journalisten diskutieren

Kommentare