Bis zu vier Meter hoch waren die Flammen am Freitag.

Nach Feuer in Germering

Bolzplatz in Schutt und Asche: Polizei hat heiße Spur

Germering - Der Bolzplatz neben dem Großen Wertstoffhof in Germering liegt nach dem Feuer am Freitagabend in Schutt und Asche. Die Polizei ist den Brandstiftern bereits auf den Fersen.

Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Ermittler arbeiten auf Hochtouren – es gibt bereits eine heiße Spur. 

„Wir sind zuversichtlich, dass wir in der Sache schnell weiterkommen“, sagt Polizeivize Andreas Ruch. „Es gibt einige Zeuginnen.“ Mehrere Frauen und ihre Kinder waren am Freitagabend auf dem Freizeitgelände und hatten aus der Ferne drei Jugendliche beim zündeln beobachtet. Als das Riesenfeuer am Bolzplatz ausbrach, waren die Germeringerinnen aber bereits weg. Dennoch konnten die Frauen Personenbeschreibungen abgeben. „Wir werden die Zeuginnen nochmal genauer befragen“, kündigt Ruch an. Eine heiße Spur gibt es aber bereits. „Sie führt nach München“, sagt Ruch. „Wir gehen davon aus, dass die Täter dort eine Privatschule besuchen.“ Die Polizei habe bereits den Namen der Schule ausfindig machen können. Offenbar handele es sich bei den Jugendlichen aber nicht um Münchner, sondern durchaus um Kreisbewohner, verrät Ruch. Genauere Angaben zum Ermittlungsstand will der Polizeisprecher allerdings nicht machen. Ruch macht aber klar: Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde.

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