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Alle Hände voll zu tun hatten (v.l.) Romy Labmair, Thomas Josefczak und Susanne Neukam im Stand vor der Pfarrkirche. Sie verteilten nach dem Patroziniums-Gottesdienst die heißen Maroni fast im Sekundentakt.

Patrozinium

Don Boscos wundersame Maroni-Vermehrung

Die wundersame Brotvermehrung aus der Heiligen Schrift ist vielen gegenwärtig. Eine ganz ähnliche Geschichte rankt sich um den Heiligen Johannes Bosco und ein Maroni-Essen. An sie wurde jetzt beim Patrozinium der Pfarrei Don Bosco erinnert.

600 Kindern und Jugendlichen hatte Don Bosco, wie der im 19. Jahrhundert lebende Heilige volkstümlich genannt wird, ein Maroniessen versprochen. Erst ein Drittel war versorgt, als nur noch wenige Portionen übrig waren. Bosco verteilte trotzdem weiter, und alle wurden satt. Auch Romy Labmair, Thomas Josefczak und Susanne Neukam hatten beim Patroziniumsfest der Pfarrei St. Johannes Bosco gut zu tun, um für Nachschub der heiß gemachten Kastanien zu sorgen. „200 Portionen haben wir verteilt“, zählte Josefczak zusammen. Kein Wunder, bei dem nasskalten Wetter kamen die Maroni genauso gut an wie Glühwein. Die Aktion habe sich fast von selbst angeboten, erzählte Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster: „Feiern und Teilen im Sinne Johannes Boscos.“ Dass die Erzählung von der Brotvermehrung den Menschen gegenwärtiger sei, kann Jaster nachvollziehen. „Wer sich aber mit Don Bosco befasst, kennt auch dessen Leben und die Geschichten“, betonte der Stadtpfarrer.

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