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In dieses Gebäude an der Industriestraße in der Nähe von Aldi und Lidl ziehen im August 150 Flüchtlinge ein.  

Neue Asylunterkunft

Flüchtlinge ziehen ins Gewerbegebiet

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Der am Aubinger Weg geplante Bau einer Unterkunft für Flüchtlinge ist gestoppt worden. Stattdessen sollen im August 150 Asylbewerber in eine leerstehende Gewerbehalle an der Industriestraße einziehen.

Im Verlauf des vergangenen Jahres, als die Flüchtlingszahlen immer höher wurden, war auch die Große Kreisstadt gefordert, die vom Landkreis vorgegebene Unterbringungsquote von 450 Asylbewerbern zu erfüllen. Die bestehende Unterkunft am Starnberger Weg und das umfunktionierte ehemaligen Altenheim Don Bosco reichten dazu nicht aus. Die Stadt verpachtete deswegen ein Grundstück an den Landkreis, auf dem einen Traglufthalle für maximal 300 Flüchtlinge gestellt werden sollte. Das Areal befindet sich am nördlichen Stadtrand in unmittelbarer Nachbarschaft zum Krautgartenverein. Die Idee einer Traglufthalle wurde dann zwar recht schnell wieder beerdigt, weil sie zu teuer gekommen wäre. Auf dem Grundstück sollten jetzt Container oder eine andere Art von festen Bauten für 200 Flüchtlinge errichtet werden. Die Stadt schuf die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür, klärte die Altlastenfragen und untersuchte das Areal auf archäologische Funde. Der geplante Bau einer Unterkunft ist allerdings von der Regierung von Oberbayern gestoppt worden. Die hat laut OB Andreas Haas dem Landkreis mitgeteilt, dass man vorrangig versuche bundeseigene Liegenschaften für die Unterbringung zu verwenden. Weiter verfolgt wird allerdings ein Vorhaben, in das die Stadt nur als Baugenehmigungsbehörde involviert war: Das Landratsamt hat eine leerstehende Halle an der Industriestraße wenige Meter vor dem Aldi-Markt angemietet und wandelt sie derzeit in eine Unterkunft um. Die Genehmigung habe man erteilen müssen, weil die Nutzung in einem Gewerbegebiet zulässig sei, erklärte Haas gestern. Froh sei er darüber aber nicht. Das Geschäft sei zustande gekommen, als der Druck auf die Landkreise wegen der hohen Flüchtlingszahlen noch sehr hoch gewesen sei. Jetzt würden die Zahlen sinken und die aus seiner Sicht schlechtere Lösung werde realisiert. Der Standort am Aubinger Weg wäre viel geeigneter gewesen. Seine Bitte an den Landkreis, das noch einmal zu ändern, sei aber vergebens gewesen: „Die Verträge sind unterschrieben. Am 1. August ziehen die Flüchtlinge ein.“

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