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Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster weiht am Samstag das neue Kinderhaus St. Anna ein. Zur Feier der Einrichtung an der Luitpoldstraße mit einem Tag der offenen Tür kamen viele Besucher.

Einweihungsfeier

Im neuen Kinderhaus fühlen sich alle wohl

Das neue Kinderhaus St. Anna an der Luitpoldstraße ist von Stadtpfarrer Jaster feierlich eingeweiht worden.

Die fünf Kindergarten- und Krippengruppen bekamen nicht nur ein neues Gebäude: Auch konzeptionell wurde das Kinderhaus St. Anna quasi runderneuert und das schon angefangen beim Namen. Statt es nüchtern wie vor dem Neubau St. Cäcilia II zu nennen, grübelte man und war sich schnell einig: „Es sollte wieder eine heilige Frau als Namenspatronin sein, eine, die einen starken Bezug zu Kindern hat“, sagte Pastoralreferent Christian Kube in seiner Festrede. Anna, die Mutter von Muttergottes Jesu, stehe für das Mütterliche. „Die Bibel erzählt viele Geschichten von starken Frauen – von Müttern die selbstbewusste Persönlichkeiten sind“, betonte Kube. Aber auch inhaltlich hat sich etwas bewegt: Es wurden zehn Integrationsplätze bereitgestellt und – auch das ist neu – eine Krippengruppe. Die Einweihungsfeier spiegelte das Jahresthema „Viele Menschen unter einem Dach“ wieder: Das neue Kinderhaus empfing viele Generationen unterschiedlichster Herkunft. OB Andreas Haas (CSU) brachte in seiner Ansprache in Erinnerung: „Die letzte Bedarfsplanung haben wir erfüllt, doch wir stehen schon vor der nächsten.“ Demnach stehen derzeit 330 Krippenplätze, 1200 Kindergarten- und 350 Hortplätze zur Verfügung – aber es müssen weitere 90 Krippen und 155 Kiga-Plätze geschaffen werden. „Das ist eine gewaltige Herausforderung“, betonte Haas, insbesondere im Hinblick auf die wegen Schimmelgbefalls geschlossene Tagesstätte St. Nikolaus, die abgerissen wird.

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