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Straßensperrung für den Christbaum: Bis die rund zwei Tonnen schwere Fichte an ihrem Platz war, war die Planegger Straße stellenweise fast zwei Stunden lang blockiert.

Christbaum-Ankunft

14 Meter hohe Fichte schwebt am Kleinen Stachus ein

Germering – Die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür, in gut einer Woche ist bereits der erste Advent. Als Vorbereitung darauf wurde gestern der Christbaum am Kleinen Stachus aufgestellt. Mit rund 14 Metern Höhe und einer Spannweite von über sechs Metern ist die Fichte heuer außergewöhnlich imposant.

So manch weihnachtliche Beleuchtung hängt schon, doch das Schmuckstück der Stadt fehlte bisher. Gestern hat ein Kran den etwa zwei Tonnen schweren Baum vom Laster gehievt und ihn in dem eigens für den Christbaum vorgesehene Loch am Kleinen Stachus platziert. Damit für Laster und Kran genug Platz war, wurde die Planegger Straße stellenweise zwei Stunden lang gesperrt.

Acht Männer halfen bei dem Kraftakt mit. Während ein Teil von ihnen das untere Ende des Baumes festhielt, hat der Rest den Stamm mit einer Kettensäge zurechtgestutzt. Schließlich galt es, die Fichte passgenau zu platzieren. „Beim Neubau des Platzes wurde der Christbaum bereits mit eingeplant“, so Bauhofmitarbeiter Karl Hornung. „Das Loch ist zwar nur 90 Zentimeter tief, aber es ist extra mit Beton verstärkt, damit auch große Bäume sicher darin verankert sind.“

Erst im vergangenen Jahr wurde der Platz zwischen Planegger Straße und Otto-Wagner-Straße umgebaut und vor rund einem Jahr wiedereröffnet. Während der Weihnachtszeit wird nun die imposante Fichte dort für besinnliche und festliche Stimmung sorgen. Hornung zufolge wurde die Fichte von Familie Lange aus Germering gespendet. „Dafür sind wir besonders dankbar.“ Geschmückt wird sie in der kommenden Woche, abgebaut schließlich am 7. Januar.

Die Dekoration, nicht nur die des Weihnachtsbaumes sondern der ganzen Festbeleuchtung in der Stadt, übernimmt die Firma „Lichtconcept“ mit Sitz am Chiemsee. „Sie haben das auch schon vergangenes Jahr übernommen“, erklärt Hornung. „Damals haben wir viel positive Resonanz der Bürger erhalten und hoffen natürlich, dass ihnen die Beleuchtung dieses Jahr wieder genauso gut gefallen wird“, so der Bauhofmitarbeiter. Marco Gierschewski

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