Der Orlandosaal der Stadthalle war festlich geschmückt, und auch die Schüler haben sich herausgeputzt. Die Abschlussfeier mit Zeugnisübergabe der Realschule konnte sich sehen lassen. foto: Peter weber

Abschlussfeier

144 Realschüler in festlichem Rahmen entlassen

 In edlen Anzügen und Abendkleidern, die im Licht der Scheinwerfer glänzen und funkeln, stehen die jungen Leute vor rubinroten Vorhängen auf der Bühne – 

Germering –ein so glamouröses Bild, wie man es vielleicht auf Filmpremieren erwartet, bot sich den Anwesenden am Donnerstagabend im Orlandosaal der Stadthalle. Dort veranstaltete die Realschule Unterpfaffenhofen (RSU) auch heuer wieder ihre Abschlussfeier und die Zeugnisübergabe.

„Sie sehen jetzt eine Realschule ohne zehnte Klasse“, stellte Direktor Christoph Breuer am Ende der Veranstaltung fest. Denn insgesamt 144 Absolventen verlassen dieses Jahr mit der Mittleren Reife die RSU. Dazu gratulierten nicht nur der Schulleiter, sondern auch Vertreter des Landkreises, der Stadt und des Elternbeirats in ihren jeweiligen Grußworten.

Auch die Schüler selbst verabschiedeten sich von der Schule, an der sie die vergangenen Jahre ihres Lebens verbracht haben. Die Schülersprecher Melina Kornath und Batuhan Büyükkeskin blickten auf diese Schulzeit zurück und ließen die Gäste mit diversen Anekdoten am typischen Schulleben der RSU teilhaben. „Jeder kennt dieses eine Foto: Sechs Jahre alt, die Schultüte größer als wir selbst“, erinnert sich Büyükkeskin und lacht.

Zehn Jahre sind seitdem vergangen, und die Schüler erhielten mit ihren Abschlusszeugnissen den Lohn für alle Anstrengungen. Besonders geehrt wurden die herausragenden Leistungen der Klassen- und Schulbesten des Jahrgangs: Katharina Kaiser, Selin Erkilic, Lorenz Daufratshofer, Alexandra Hackl, Denis Richtarsky und Sonja Schneider.

Wehmut breitete sich im Saal aus, während die restlichen Schüler jeder Klasse einzeln auf die Bühne traten und ihre Zeugnisse entgegen nahmen. Eine große Diashow rief die Highlights der gemeinsamen Zeit in Erinnerung und bestätigte die Geschichte, die Schulleiter Breuer in seiner Abschlussrede erzählte: „Wir alle können nur bestehen, wenn einer dem andern die Hand reicht.“

Dem sind sich auch die Schüler bewusst und richteten ein „Danke an alle, die hinter uns standen.“ Besonders bedankten sie sich bei ihren Lehrern, die sie erfolgreich durchs Schuljahr begleitet haben, und machten jedem ein kleines, persönliches Geschenk. Trotz der gemischten Gefühle war die Stimmung insgesamt gut. Dafür sorgten der Schulchor und die Lehrerband mit vielfältigen musikalischen Beiträgen. Sie gaben der Veranstaltung einen angemessenen Rahmen. (ms)

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