Die Adventskalender-Aktion des Lions Clubs findet trotz Corona statt. Auf dem Dach des Rathauses präsentieren die Lions-Vertreter (v.l.) Fred Burgstaller, Michael Sigmund und Stefan Hetsch (r.) mit OB Andreas Haas das aktuelle Projekt.
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Die Adventskalender-Aktion des Lions Clubs findet trotz Corona statt. Auf dem Dach des Rathauses präsentieren die Lions-Vertreter (v.l.) Fred Burgstaller, Michael Sigmund und Stefan Hetsch (r.) mit OB Andreas Haas das aktuelle Projekt.

Germering

2000 Advents-Kalender für den guten Zweck

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Der Lions Club trotzt Corona. Allen widrigen Umständen zum Trotz werden auch in diesem Jahr für einen guten Zweck Adventskalender verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr wurde lediglich die Auflage von 3000 auf jetzt 2000 reduziert. Ansonsten läuft fast alles wie mittlerweile schon seit zehn Jahren.

Germering – Es ist mittlerweile schon fast ein Ritual. Jedes Jahr Ende Oktober stellen Vertreter des Lions Clubs im Rathaus ihre Adventskalender-Aktion vor. Dass dies auch bei der elften Ausgabe so sein würde, war laut OB Andreas Haas wegen der Corona-Pandemie nicht unbedingt selbstverständlich. Dass es dennoch geklappt hat, sei umso schöner. Es vermittle auch ein bisschen Normalität.

Lions-Sprecher Michael Sigmund bestätigte, dass man die Aktion aus genau diesem Grund aller Umstände zum Trotz wieder durchführen wollte. Man sei immer optimistisch gewesen, genügend Sponsoren zu finden.

Stefan Hetsch, der für die Organisation des Projekts zuständig ist, konnte hier sogar erstaunliche Ergebnisse präsentieren. Rund drei Viertel aller Sponsoren des Vorjahres seien auch heuer wieder mit dabei. Das sei nach dem Einbruch der Wirtschaft im Lockdown nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Insgesamt werden damit in diesem Jahr 616 Preise im Gesamtwert von rund 23 000 Euro verlost. Das sind etwa 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wobei der Kalender 2019 als zehnter eine besondere Jubiläumsausgabe war.

Die Hauptpreise können sich dabei durchaus sehen lassen. Gewinnen kann man unter anderem ein E-Bike im Wert von rund 2000 Euro, ein Fernseh-Gerät für 800 Euro und eine Wochenend_Reise für 350 Euro.

Die Tatsache, dass in diesem Jahr nur 2000 Kalender verkauft werden, bringt laut Sigmund sogar einen Vorteil: „Die Gewinnchancen sind noch höher als im vergangenen Jahr.“

Die Auflage des Kalenders wurde vor allem deswegen reduziert, weil wegen Corona mehrere ideale Verkaufsmöglichkeiten wegfallen. Unter anderem fehlen der abgesagte Sozialdienst-Basar und der Weihnachtsmarkt Don Bosco. Gerade hier habe man in den vergangen Jahren viele Exemplare verkaufen können, berichtet Hetsch. Man werde sich deswegen auf die Wochenmärkte konzentrieren. Auch die festen Verkaufsstellen in Geschäften und Einrichtungen der Stadt seien wichtiger denn je.

Verkaufsstart für die Adventskalender ist am Samstag, 31. Oktober. Er kostet wie in den vergangenen Jahren fünf Euro. Der Erlös kommt sozialen Zwecken zu.

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