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Freuen sich über den neuen Kühlwagen (v.l.): Tafelleiter Jürgen Quest, Sonja Thiele (Sozialdienst und Funke-Hopfner-Stiftung), Horst Schubert (stellvertretender Tafelleiter) sowie Anton Sedlmayer und Arnd Walther (beide Funke-Hopfner Stiftung). r

Sozialdienst

40.000-Euro-Transporter hält Tafel-Waren frisch

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Germering – Die vom Sozialdienst betriebene Germeringer Tafel verfügt über einen neuen Kühlwagen zum Transport von Lebensmitteln von den Supermärkten zum Laden im Mehrgenerationenhaus Zenja.

Möglich gemacht wurde der Kauf des 39 000 Euro teuren VW-Transporters durch die Manfred Funke-Hopfner Stiftung, die den Betrag zur Verfügung stellte.

Der Kauf eines neuen Transporters war laut Tafel-Leiter unbedingt notwendig, weil der in die Jahre gekommene alte Transporter den Geist aufgeben hat und nicht mehr repariert werden kann. Die Supermärkte, die Waren zur Verfügung stellen, bestehen in der Regel auf eine Abholung in einem mit einer Kühlung ausgerüsteten Fahrzeug. Der Laderaum des neuen Gefährts ist dafür bestens geeignet, wie Quests Stellvertreter Horst Schubert erklärte: „Der Laderaum kann innerhalb von nur zehn Minuten von 20 auf zehn Grad runtergekühlt werden. Das ist wie ein fahrender Kühlschrank.“

Der Kontakt zur Funke-Hopfner Stiftung kam über CSU-Stadträtin Sonja Thiele zusammen. Die sitzt nicht nur im Aufsichtsrats des Sozialdienstes sondern auch im Kuratorium der Stiftung. Deren Zweck ist dem verstorbenen Gründer zufolge neben der Hilfe für Krebskranke und der Förderung von Hospizeinrichtungen vor allem auch die Unterstützung des Sozialdienstes – der krebskranke Manfred Funke-Hopfner wurde bis zu seinem Tod vom Sozialdienst gepflegt.

Die Stiftung konnte 39 000 Euro für den Kauf des Transporters geben, weil sie laut Sonja Thiele im vergangenen Jahr eine hohe Summe ausschütten musste. Davon profitierten neben der Tafel auch noch die Germeringer Insel (29 000 Euro), der Förderverein Germeringer Insel (10 000 Euro) und eine Einrichtung für Blinde und sehbehinderte in München.

Die Germeringer Tafel versorgt seit 16 Jahren Bedürftige wöchentlich mit Lebensmitteln. Sie ist wichtiger denn je: Im Vorjahr hat sich die Zahl der Kunden vor allem wegen der Flüchtlinge von 400 auf 800 verdoppelt, berichtet Jürgen Quest. Um das zu bewältigen, habe man einen Neuregelung einführen müssen: Die Ausgabe erfolgt in zwei Gruppen im wöchentlichen Wechsel. Außerdem habe die Stadt der Tafel vorübergehend einen Teil der neben dem Laden liegenden Räume zur Verfügung gestellt, in denen früher der Verein Buss-Kinder untergebracht war.

Die Tafel ist auch organisatorisch erneuert worden. Seit Januar ist der Sozialdienst alleiniger Betreiber, die Bürgerstiftung für den Landkreis ist ausgeschieden. Die Einrichtung ist außerdem Mitglied im Bundesverband der Tafeln geworden.

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