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Die Baumeister der Legostadt in den Räumen der Freien Evangelischen Gemeinde haben wieder viel Kreativität bewiesen. 

In Germering

500 Kilo Legosteine für eine Megastadt

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Zum zehnten Mal versammelten sich kleine Legofans in der Freien Evangelische Gemeinde, um aus dem Nichts eine Stadt zu schaffen. Im Ferienprogramm hat das mittlerweile einen festen Platz.

Germering – „Nichts ist zu groß und nichts ist zu klein“, heißt es an einer Stelle eines Liedes, das die 38 Kinder zum Abschluss der drei Legobautage zum Besten geben. Eigentlich gehören diese Zeilen zu einem Lied, das auch in Gottesdiensten der Freien Evangelischen Gemeinde gesungen wird. Doch sie symbolisieren auch, dass alles wichtig ist, was die acht- bis elfjährigen Kinder geschaffen haben: das kleine Häuschen genauso wie der hohe Turm.

Auch Benjamin und Konrad Steinführer, elf und acht Jahre, haben eifrig mitgebastelt. „Es ist ein Gefängnis und ein Turm geworden“, erklären sie und müssen dabei ein wenig lächeln. Es habe sich halt so ergeben „weil so etwas in einer Stadt dazugehört“. Übung mit den vielen bunten Legosteinen haben die beiden Brüder aus Germering schon mitgebracht. „Unser Kinderzimmer ist voll mit Lego“, erzählen sie und , dass sie auch in ihrer Freizeit begeisterte Baumeister sind. Hier im Ferienprogramm hätten sie für ihren Teil der Stadt gut einen Tag gebraucht.

„Die, die schon Erfahrung haben, bauen eben ein bisschen schneller. Die anderen haben aber schnell gelernt“, hat Pastor Thomas Scheitacker von der Freien Evangelischen Gemeinde beobachtet. Entscheidend sei der Spaß daran, etwas neu zu schaffen.

Das habe er bei allen 38 Mädchen und Buben beobachtet, mit denen das Angebot voll ausgebucht war. Nur an ein paar kleine Spielregeln mussten sich die Kinder halten. „Kein Essen und Trinken während des Bauens“, hieß die wichtigste davon. „Sonst kann man die Legosteine irgendwann einmal nicht von einer gebrauchten Semmel unterscheiden“, schmunzelt der Pastor.

Und am Ende der drei Tage müssen die rund 500 Kilo der bunten Steine auch wieder fein säuberlich sortiert werden. „Damit die nächsten Kinder mit genauso viel Spaß bauen können“, erklärt Scheitacker. In den Sommerferien, genauer gesagt in der zweiten Woche, steht der Bau der Legostadt wieder im Ferienprogramm der Stadt Germering.

Die Steine selbst wurden vom bundesweit tätigen Verein „Kinder entdecken die Bibel“ zur Verfügung gestellt. Als dessen Vertreter war Lars Böhl in Germering vor Ort, der sich mit den Mädchen und Buben auch über Ostern unterhielt. „Das ist nicht nur ein Fest für Schokoladehasen“, erzählt er. „Für Christen ist es ein Freudenfest.“ Es werde die Auferstehung und neues entstehendes Leben gefeiert.

Das ist ganz im Sinne von Pastor Scheitacker, der sich über das große Interesse des Ferienangebots der Freien Evangelischen Gemeinde freute. Man weise schon darauf hin, dass es in kirchlichen Räumen stattfinde und christlich geprägte Lieder gesungen würden. Grundsätzlich sei der Bau der Legostadt aber für alle offen, betont Scheitacker. „Der Spaß und das gemeinsame Erleben soll die Hauptsache sein.“

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