Zum 13. September

Das ändert sich an Germerings Schulen

Germering - Mehr Klassen, ein neues Gesicht in der Riege der Schulleiter: Das neue Schuljahr bringt ein paar Änderungen an den Gymnasien und der Realschule.

Wenn am Dienstag das neue Schuljahr beginnt, starten 410 Schüler an den Germeringer Gymnasien und der Realschule Unterpfaffenhofen. Mit 112 Fünftklässlern erlebt die Realschule einen leichten, aber bedeutsamen Schüleranstieg: Für das Schuljahr 2016/17 musste sie um eine fünfte Klasse aufstocken: Jetzt gibt es vier statt bisher drei reguläre Klassen sowie die bewährte Ganztagsklasse.

Georg Gebhard Carl-Spitzweg-Gymnasium: An seiner Schule starten 159 Kinder ihre gymnasiale Laufbahn. Das sind genauso viele wie im vergangenen Schuljahr. „Ein Andrang wie immer“, sagt Georg Gebhard.


Weil es für die Aufteilung in fünf statt vier Klassen aber gerade so gereicht hat, sind es heuer mit durchschnittlich 24 Kindern weniger Schüler in jeder Klasse – eine angenehme Situation für die neuen Realschüler, findet Schulleiter Christoph Breuer. Die Nachfrage nach Plätzen in der Ganztagsklasse sei aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dafür wären einige neunte Klassen heuer voll, je nach Wahlpflichtfächern hätten manche Schüler abgewiesen werden müssen.

Anita Groß Carl-Spitzweg-Gymnasium: Die 57-Jährige übernimmt den Posten der stellvertretenden Schulleiterin. Sie unterrichtet unter anderem Italienisch und freut sich schon auf die neue Herausforderung.

Am Carl-Spitzweg-Gymnasium gibt es wie immer fünf Klassen, die insgesamt 159 Schüler aufnehmen. Die Klassen sind damit deutlich größer als an der Realschule Unterpfaffenhofen, auf vier Klassen entfallen 32, auf eine weitere 31 Schüler – „ein Andrang wie immer“, sagt Schulleiter Georg Gebhard.

Auch für Anita Groß ist der 13. September ein erster Schultag: Sie übernimmt den Posten der stellvertretenden Schulleiterin am Carl-Spitzweg-Gymnasium (CSG). Darauf freut sich die 57-Jährige aus Wörthsee schon. Zehn Jahre hat sie zuvor Deutsch, Englisch und Italienisch als Wahlfach am Ammerseegymnasium in Dießen (Landkreis Landsberg) unterrichtet, wo sie auch an der Schulleitung mitarbeitete. Am CSG kann sie nun endlich auch wieder Italienisch als dritte spätbeginnende Fremdsprache und damit viel intensiver lehren. „Außerdem freue ich mich schon sehr darauf, die neuen Schüler und Lehrer kennen zu lernen.“

Christoph Breuer Realschule: Die Realschule Unterpfaffenhofen hat eine fünfte Klasse mehr. Deshalb sind nur durchschnittlich 24 Kinder in einer Klasse. Schulleiter Christoph Breuer findet das gut.

Das Max-Born-Gymnasium (MBG) hat wie immer fünf fünfte Klassen, mit 139 Kindern Durchschnitt für die Schule. Auch hier wird eine Ganztagsform angeboten, jedoch als offene Betreuung, nicht als gebundene Klasse. Bei der ersten Fremdsprache wählen die Schüler zwischen Englisch und Latein. Dass auch heuer wieder eineinhalb Klassen das Angebot der alten Sprache nutzen, freut Schulleiter Robert Christoph, denn: „So ein Interesse ist ja nicht ganz selbstverständlich.“

Zum ersten Schultag am MBG bekommen die neuen Gymnasiasten ein schulspezifisches Hausaufgabenheft, außerdem gibt es eine Begrüßung in der Turnhalle.

Robert Christoph Max-Born-Gymnasium: 139 Fünftklässler, aufgeteilt auf fünf Klassen, beginnen am Dienstag im Max-Born-Gymnasium. Das ist Durchschnitt für die Schule, sagt Leiter Robert Christoph.

Auch an der Realschule Unterpfaffenhofen bekommen die Neulinge eine eigene Willkommensfeier. Schon zwei Wochen später geht es für den Jahrgang auf gemeinsame Fahrt in die Kennenlerntage im Allgäu. „Es ist wichtig, dass sie sich kennen lernen und die Regeln des Zusammenlebens verinnerlichen“, so der Schulleiter.

von Maria-Mercedes Hering

Rubriklistenbild: © dpa

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