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Was tun, wenn’s brennt? Beim Aktionstag der Feuerwehr konnten sich schon die kleinsten Besucher beim Löschen versuchen. 

Aktionstag am Gerätehaus

2000 Besucher wollen die Germeringer Feuerwehr sehen

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Die Freiwillige Feuerwehr Germering hat bei einem großen Aktionstag geschätzt 2000 junge und ältere Germeringer zum Gerätehaus an die Augsburger Straße gelockt.

Germering „Feuerwehr hautnah erleben.“ Für Michael Kleiber, den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Germering, ist das wie ein Motto für den Tag der offenen Tür. Das mit dem hautnah erleben gelte aber auch für die Feuerwehr und ihren Kontakt zu den Bürgern. „Man kommt an so einem Tag untereinander einfach besser ins Gespräch, wenn man nicht an Einsätze oder Notfälle denken muss“, erzählt Kleiber.

So nehmen es die Bürger dankbar an, wenn sich die Feuerwehr präsentiert. „Auf diese Weise bekommt man wenigstens einen kleinen Einblick, warum sie so viele Geräte brauchen“, sagte sich Michael Flechner. Der 28-Jährige kletterte in jedes der Fahrzeuge, die an der Augsburger Straße aufgestellt waren. Dauerhaft als Feuerwehrmann wird er das aus beruflichen Gründen nicht machen. Obwohl Flechner in seinem Alter noch zu dem Klientel zählt, das die Feuerwehr gerne anspricht, wenn es um neue Mitglieder geht. „Junge Erwachsene mit einem gestandenen Beruf sind immer interessant“, erklärt Kommandant Kleiber. An so einem Tag der offenen Tür könne man diese gut ansprechen.

60 Freiwillige sorgen für ein spannendes Programm

Dass es dafür ein spannendes Programm braucht, wissen die Feuerwehrkräfte. Gut 60 Freiwillige waren auf den Beinen, um vorzuführen, wie gefährlich es ist, wenn eine Fritteuse brennt. Aber auch eine Modenschau, die von historischen Anzügen bis modernster Ausstattung reichte, will bestückt sein. „Unsere Models haben auch geübt, dass sie das gut rüberbringen“, sagt Kleiber schmunzelnd.

Was aber ebenso ankommt, ist die Botschaft, dass auch andere die Feuerwehr unterstützen. Das Technische Hilfswerk ist vor Ort. „Wir unterstützen sehr gern“, sagt THW-Helfer Alexander Kempf. Da sei egal, ob das im Notfall mit schwerem Gerät oder eben beim Tag der offenen Tür sei. „Da bleibt auch bei uns ab und zu mal ein neues Mitglied hängen“, freut sich Kempf. Bei der Polizei kennt man diesen Effekt weniger. „Mal stressfrei ins Gespräch kommen und Fragen beantworten.“ Für Jürgen Dreiocker, dem Leiter der örtlichen Polizeinspektion, ist das die Hauptsache.

OB Haas bedankt sich für die Einsatzbereitschaft

Aufklärung betreiben, warum Typisierung wichtig ist, ist dagegen das Ding von Manuela Ortmann. „Jeder Spender erhöht für einen Schwerkranken die Chance auf ein gesundes Leben“, sagt sie immer wieder.

„Da ist viel Nützliches und Gutes auf die Beine gestellt worden“, lobt OB Andreas Haas. Ihm war es auch ein Bedürfnis, den Helfern für 365 Tage Einsatzbereitschaft zu danken. Wie das funktioniert, haben am Tag der offenen Tür geschätzte 2000 Besucher erlebt.

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