Dieses freie Feld an der Kirchenstraße wird bald bebaut. 

Stadtrat Germering

An der Kirchenstraße darf gebaut werden

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Das Stadtgebiet ist dicht bebaut. Es gibt allerdings immer noch einige freie Grundstücke. Die große Baulücke zwischen der Kirchenstraße 51 und 65 soll jetzt geschlossen werden. Geplant sind drei Gebäude mit insgesamt 45 Wohnungen.

Germering– Ein Investor will auf dem leerstehenden Areal an der Kirchenstraße eine Wohnanlage mit drei etwa gleich großen Gebäuden errichten. Die notwendigen Stellplätze werden in einer Tiefgarage geschaffen. Das Baugebiet liegt genau gegenüber den so genannten Hausäckern, deren Bebauung immer noch ungewiss ist.

Zwei der geplanten Häuser sind inklusive eines Dachterrassengeschosses fünfstöckig. Das Nördlichste, direkt an der Kirchenstraße gelegene, soll ein Stockwerk weniger haben. Dafür benötigt der Bauwerber allerdings eine Befreiung vom Bebauungsplan. Der stammt nämlich aus dem Jahr 1971 und erlaubt für die Fläche direkt an der Straße maximal zwei Stockwerke plus Dachgeschoss. In einer Voranfrage wollte der planende Architekt jetzt wissen, ob er mit einer Befreiung rechnen kann. Sowohl Bauamt als auch der zuständige Ausschuss billigten ihm das jetzt zu.

Laut Stadtbaumeister Jürgen Thum ist die beantragte Aufstockung völlig unkritisch. Die damalige Festsetzung im Bebaungsplan sei auch nicht nachzuvollziehen. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Andre (CSU), der die Sitzung leitete, sah dies ähnlich. Seiner Ansicht nach ist ein zusätzliches Stockwerk aus städtebaulicher Sicht sogar die bessere Lösung. Die bestehenden Häuser der Umgebung sind nämlich allesamt mindestens vier- und maximal sechsstöckig.

Trotz dieser Einschätzung prüfte das Stadtbauamt im Vorfeld, ob es möglicherweise Probleme mit den Nachbarn geben könnte. Ergebnis: Sämtliche relevanten Kriterien wie Abstandsflächen, Baugrenzen und Nutzungszahlen werden eingehalten. Auch eine Verschlechterung der Verschattungssituation ist nicht zu befürchten. Fazit: „Es werden keine nachbarrechtlich schützenswerten Belange verletzt.“

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