Richtfest

Anbau macht Feuerwehr das Retten leichter

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Der Neubau am Feuerwehrgerätehaus Unterpfaffenhofen steht kurz vor der Fertigstellung. Jetzt wurde Richtfest für das 2,4 Millionen Euro-Projekt gefeiert.

Germering – Dass das Feuerwehrhaus am Starnberger Weg erweitert werden soll, ist schon vor Jahren beschlossen worden. Grund: Die Retter benötigen dringend eine eigene Atemschutzwerkstatt, eine Waschhalle und mehr Lagerplatz für Geräte. Außerdem waren aus Gründen der besseren Zu- und Ausfahrten zwei zusätzliche Fahrzeuggassen im Haus notwendig. Erste Pläne, wie das bewerkstelligt werden sollte, waren Ende 2013 vorgelegt worden. OB Andreas Haas erinnerte beim Richtfest jetzt daran, dass diese Pläne aus Platzgründen nicht realisierbar waren. Das Architekturbüro Sütfels hatte einen Winkelbau vorgeschlagen. Die Pläne konnten erst vereinfacht und damit machbar gemacht werden, als der benachbarte Grundstücksbesitzer der Stadt einen Teil seiner landwirtschaftlichen Flächen verkaufte.

Kernstück der Erweiterung ist ein einstöckiger Anbau an der Ostseite – eine mehrstöckige Erweiterung war dort nicht möglich, weil sich im 1. Stock des Altbaus der Proberaum der Feuerwehrblaskapelle mit einem großen Fenster nach Osten befindet. Aber auch der niedrige Anbau schafft viele Möglichkeiten, um den Wünschen der Feuerwehr gerecht zu werden. Es können zusätzliche Werkstatt- und Abstellflächen für Anhänger geschaffen werden. Dadurch entsteht im bestehenden Haus Platz für Umkleiden und Sanitärbereiche für die weiblichen Feuerwehrmitglieder und die Jugend. Die Erweiterung der Fahrzeuggassen und der Bau der Atemschutzwerkstatt sind dank der neuen Flächen ebenfalls unproblematisch.

Der Erweiterungsbau verschafft den Rettern außerdem eine neue Möglichkeit, den Ernstfall zu testen. An der Giebelwand wird eine so genannte Übungsplattform errichtet. Die Wand ist dafür wie geschaffen, weil sie mit einer Höhe von sieben Metern Leiterübungen aller Art möglich macht. Früher wurden diese Einsatzübungen an der Kerschensteiner Schule durchgeführt. Seit deren Generalsanierung ist dies nicht mehr möglich. Grund: Es besteht die Gefahr, dass die neuen Fassadenflächen bei den Übungen beschädigt werden.

Im Zuge des Ausbaus wird auch der Altbau optimiert: Der vor allem als Materiallager genutzte Keller erhält einen Lastenaufzug – künftig müssen die Gerätschaften nicht mehr umständlich mit Hilfe eines Gabelstaplers und einer Rampe im Osten nach oben befördert werden. Auch der Außenbereich wird ausgebaut: Die Zahl der Parkplätze wird auf 42 erhöht.

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