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Der Barfußpfad am Germeringer See ist hinter dem Bauzaun zu sehen. Die einzelnen Fächer müssen nur noch mit den entsprechenden Materialien aufgefüllt werden. Vorne links steht eine der Baumelbänke, die von Germeringern gespendet wurden. 

Am Germeringer See

Barfuß gehen und die Beine baumeln lassen

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Germering – Der Barfußpfad am Germeringer See steht kurz vor der Fertigstellung. Die Fundamente sind gelegt, die einzelnen Kammern müssen noch mit unterschiedlichen Materialien befüllt werden.

Im Juni stimmten die Mitglieder des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses den von Thomas Wieser, Leiter des Sachgebiets Umweltschutz im Bauamt, vorgestellten Plänen zur Errichtung der Anlage zu. Der Pfad der Sinne soll dem See zusätzliche Attraktivität verleihen und entsteht in unmittelbarer Nähe der Kneipp-Anlage.

Der Barfußpfad besteht aus 13 nebeneinanderliegenden gerahmten Feldern, die ein mal zwei Meter groß sind und mit den verschiedensten Materialien befüllt werden. Ursprünglich war geplant, dass es sich dabei um lose Materialien wie Kiefernzapfen, Hackschnitzel, Gitterroste und Bachkiesel handeln sollte. Im Ausschuss war deswegen vor einem halben Jahr die Befürchtung geäußert worden, dass die brennbaren Füllstoffe möglicherweise im nahen Lagerfeuer des Grillplatz enden könnten.

Thomas Wieser hat deswegen jetzt gemeinsam mit der Stadtgärtnerei ein neues Konzept für den Inhalt der Felder entwickelt: Es wird jetzt nur noch „fest eingebautes, wenig zum Vandalismus geeignetes, strukturiertes Material“ verwendet. Es handelt sich unter anderem um Kleinstein-Pflaster, unterschiedlich angeordnete Holzbohlen, Kantsteine, Gummipoller und verschiedene Kieselsteine im Mörtelbett. Außerdem sind jetzt zusätzliche Balancier-Elemente vorgesehen.

Um den Platz am Holzbach am östliche Ende des Sees noch attraktiver zu machen, werden zwei so genannte Baumelbänke aufgestellt. Das sind Bänke, bei denen die Sitzfläche so hoch eingebaut ist, dass die Füße den Boden nicht berühren, also baumeln können. Eine derartige Bank steht schon in der Nähe der Kneipp-Anlage, jetzt kommen noch zwei dazu. Es handelt sich durchweg um Spenden – eine wurde der Stadt jetzt von einem Kneipp-begeisterten Ehepaar anlässlich seiner goldenen Hochzeit gespendet.

Franz Senninger (CSU) freute sich darüber, dass mit der Umsetzung ein Jahre alter CSU-Antrag endlich Wirklichkeit geworden ist. Toll findet er vor allem die Baumel-Bänke.

Die stießen auch bei Angelika Kropp-Dürr (Grüne) auf Begeisterung. Sie regte zusätzlich an, dass eine weitere Bank am Ende der kleinen Rutsche des nahen Spielplatzes aufgestellt wird.

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