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Die neue Lagerhalle hält Schüttgut trocken und spart Kosten. Zur Einweihung waren neben der Belegschaft auch Vertreter der Verwaltung und des Stadtrates gekommen.

In Germering

Bauhof: Neue Lagerhalle schützt kostbaren Straßenschmutz

 Der erste Schritt in Richtung Ausbau und Erweiterung des städtischen Bauhofs an der Schmidstraße ist getan. Gestern Nachmittag wurde die neue offene Einstellhalle eingeweiht. Die Konstruktion aus Betonpfeilern- und Trennwänden wird von einem ausladenden Holzdach bedeckt.

Germering – Dass dieser schlichte Bau Anlass einer Einweihungsfeier war, zu dem die gesamte Bauhofsbelegschaft, große Teile der Verwaltung und zahlreiche Stadträte gekommen waren, begründete OB Andreas Haas so: „Wir wollen damit zeigen, dass der Bauhof ein wichtiger Bestandteil des Lebens in Germering ist.“

Die Halle sei aber auch aus wichtigen Gründen notwendig geworden. Unter anderem hätte der Bauhof bisher so genanntes Schüttgut wie Kehrabfälle oder Humus offen lagern müssen. Das Kehrgut – das ist der auf den Straßen liegende Schmutz, der von den Kehrmaschinen eingesammelt wird – wird beispielsweise von einer Spezialfirma entsorgt. Dieses Unternehmen kauft den Schmutz nach Gewicht und sortiert ihn dann mühevoll aus. Bisher wurde das Kehrgut offen gelagert. Bei Regen hat es sich vollgesogen und sein Gewicht erhöht – der Kaufpreis stieg also an. Das hat sich jetzt erledigt. Die offene Halle mit ihren Lagermöglichkeiten erleichtert den Angestellten aber auch erheblich die tägliche Arbeit, wie Bauhofleiterin Monika Schindler erklärte. Die Abläufe seien stark vereinfacht worden.

Der Neubau hat rund 250 000 Euro gekostet. Sie ist damit laut OB Andreas Haas um etwa 20 000 Euro billiger als gedacht. Mit der Einweihung ist aber erst der erste Bauabschnitt der Bauhof-Modernisierung abgehakt. Als nächstes stehen laut Monika Schindler das Herrichten von bestehenden Lagerflächen an, um neue Schüttboxen aufzustellen. Auch die Entwässerung und Asphaltierung der westlichen Hoffläche muss in die Wege geleitet werden.  kg

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