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Usbekische Tracht sowie deutsche und bayerische Fahnen: Gerhard Birkl faszinierte die Besucher des interkulturellen Treffs mit seinen Erzählungen aus dem Land im Herzen der Seidenstraße.  

Bayer mit Turban begeistert Germeringer für Usbekistan

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Germering – Dass die 16. Ausgabe des interkulturellen Treffs „Vielfalt wagen“ in der Stadtbibliothek etwas anders als gewohnt ablaufen würde, das sahen die erstaunlich vielen Besucher schon beim Betreten des Eingangsbereichs: Da stand ein in exotische Tracht mitsamt Turban gekleideter Herr und unterhielt sich mit einem gepflegten Anzugträger.

Als dann der Tur-banträger in schönstem Bayrisch zu einem bebilderten Vortrag ansetzte, war die Überraschung nicht kleiner. Sein Thema war Usbekistan. Die relativ junge Nation im Herzen der Seidenstraße stand im Mittelpunkt des Abends, der wie immer vom städtischen Integrationsbeauftragten Manuel Leupold und Harald Hackländer vorbereitet worden war. Der seit mehreren Jahren in Germering lebende Hackländer veranstaltet in München regelmäßig einen Basar der Kulturen und hat dort den bayerischen Usbekistan-Freund – er heißt Gerhard Birkl – kennen gelernt. Die Idee, das unbekannte Land in den Mittelpunkt eines Germeringer Abends zu stellen, war schnell geboren.

In Germering selbst leben laut Leupold aktuell zwar keine Usbeken. Aber zu Birkls Vortrag über das bis 1991 unter russischer Herrschaft stehende Land waren doch zahlreiche Usbeken gekommen – sogar Vertreter der Berliner Botschaft und des Frankfurter Konsulats hatten den Weg in die Germeringer Stadtbibliothek gefunden.

Sie freuten sich über eine gelungene Werbeveranstaltung für ihre Nation, die mit gemeinsamen Gesprächen und usbekischen Spezialitäten abgerundet wurde.

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