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Narren feiern in der Stadthalle

Beim Burschenfasching brodelt der Saal

Wer in den närrischen Tagen tolle Stunden erleben will, kommt an der Upfinger Faschingsparty nicht vorbei. Ausgelassene Stimmung herrschte bei den zahlreichen Narren auf der Tanzfläche. Dennoch: Ob es die Party kommendes Jahr wieder geben wird, ist ungewiss.

Germering– Christian Irrgang ist begeistert. „Die Stimmung war den ganzen Abend sensationell“, sagt der 2. Vorsitzende der Unterpfaffenhofener Burschen nach der zweiten Auflage ihrer Faschingsparty. Sogar närrische Profis wie die Show-Tänzer von „Fun Unlimited“ ließen sich von der guten Laune anstecken. Sie feierten in der Stadthalle gemeinsam mit den rund 750 Maschkera – es kamen rund 25 Prozent mehr Besucher als 2017. Aus Kostengründen ist es Irrgang zufolge aber unklar, ob es den Upfinger Burschenfasching 2019 wieder geben wird.

Dabei feierten die Partygäste noch ausgelassener als vergangenes Jahr. „Es ist supertoll, dass wir hier auftreten dürfen“, brüllte Faschingsprinz Max I. in die Menge. Die Choreografie von ihm und seiner Gemahlin Bettina I. schien heuer besonders kreativ und schwungvoll. Sogar eine Zugabe konnten die Besucher den Tänzern abgewinnen – eher selten bei den vielen Auftritten der Gruppe. Auch bei den Auftritten des Allinger Männerballetts und der Münchner Band „Nachtstark“ brodelte der Saal.

Das Programm fürs Party-Volk zu planen sei organisatorisch allerdings sehr intensiv, berichtet Christian Irrgang. Die hohen Kosten könnten ausschließlich durch hohe Besucherzahlen und den Verzehr der Gäste gedeckt werden. Die nahmen das neue Konzept, die Bar in den hinteren Bereich zu verlagern und dort mehr Sitzgelegenheiten anzubieten, immerhin gut an. Irrgang sagt aber: „Wir werden die Veranstaltung zunächst vereinsintern und anschließend mit dem Team der Stadthalle hinterfragen müssen.“

Immerhin waren die meisten Gäste Irrgangs Empfehlung gefolgt, kostümiert zu feiern. So auch Caroline Kamp (33). Sie war spontan zur Party gekommen. „Ich plane im Fasching nichts lange im Voraus.“ Das gelte auch fürs Kostüm. „Ich habe mittags noch nicht gewusst, was ich anziehe“, sagt sie. Es müsse dem Wetter angepasst sein. Wegen der kalten Temperaturen habe sie daher ein längeres buntes Kleid und schwarze Strümpfe angezogen. Sie schmunzelt und sagt: „Das ist beim Einlass als Verkleidung durchgegangen.“

Spontan entscheidet auch Martin Lessner, wo er feiert. Pro Saison trägt er immer ein Kostüm. Heuer: eine türkisfarbene Mischung aus Astronauten- und Trainingsanzug. „Das liegt manchmal sogar griffbereit im Auto“, sagt er. Werde er zu einer Party eingeladen, brauche er in puncto Verkleidung nicht lange überlegen. Das habe er gewissermaßen im Handgepäck dabei.(hk)

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