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Wiedereröffnung

Bibliothek von Kopf bis Fuß erneuert

In den vergangenen fünf Jahren sind nach und nach sämtliche Etagen der Stadtbibliothek renoviert worden. Zuletzt kam die Jugendabteilung im Untergeschoss an die Reihe – dafür musste die Bibliothek am Wochenanfang für zwei Tage für die Besucher geschlossen bleiben.

Germering – An den ersten zwei Arbeitstagen nach dem Wochenende war für die Stadtbibliotheksmitarbeiter wieder einmal Kistenschleppen angesagt. „Der Aufwand hat sich auf alle Fälle gelohnt“, sagt Leiterin Christine Förster-Grüber. Seit gestern erstrahlt das Untergeschoss, in dem die Jugendabteilung untergebracht ist, in neuem Glanz.

Das ist wörtlich zu nehmen, denn: „Wie auf allen anderen Etagen wurde auch hier moderne LED-Technik eingesetzt und alle Bereiche sind nun rundum sehr gut ausgeleuchtet, wir haben überall warmes Licht“, sagt Förster-Grüber. Im Vergleich zu früher können durch das neue Beleuchtungskonzept 30 Prozent Stromkosten eingespart werden. Außerdem wurde das Parkett abgeschliffen und neu versiegelt. Das flexible Regalsystem ermöglichte den Mitarbeitern auch, eine völlig neue Bücherlandschaft aufzubauen, die von nüchternen Raumkonzepten Abstand nimmt: Die Regale stehen nicht mehr in Reihen hintereinander, sondern im Karree, so dass sich kleine Inseln mit Aufenthaltscharakter auf der 400 Quadratmeter großen Untergeschossfläche bilden.

Die einzelnen Bereiche werden demnächst auch noch mit drei knallroten Kunstledersofas und Hockern aufgehübscht. Doch damit nicht genug: „Im hinteren Bereich wird noch ein Lernstudio geschaffen. An dieser Raum-in-Raum-Lösung arbeitet derzeit der Germeringer Schreinermeister Daniel Wölfel und das Studio soll noch im Herbst fertig werden“, verrät die Bibliotheksleiterin. Eines will Förster-Grüber unbedingt noch betonen: „Mein Mitarbeiterteam kann man gar nicht mit Gold aufwiegen, alle helfen begeistert mit.“

Das begehbare „Ohr“, ein Betongebilde neben dem Treppenaufgang, das den Kindern und Jugendlichen als Rückzugsnische dient, bekommt eine neue Polsterung, die über die Jahre hin entstandenen Graffitis dürfen bleiben. Während die Bibliotheksmitarbeiter am Dienstag noch letzte Hand an die Regale anlegen und Hunderte von Büchern an den richtigen Platz stellen, sind die Handwerker auf dem Dach fleißig am Werkeln. Das begrünte Flachdach muss nach 20 Jahren saniert werden. (akk)

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