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Der Bundestag.

Für Germering will Thuy Tran nach Berlin

Bundestag: Der Wahlkampf ist eröffnet

Fürstenfeldbruck/Germering - Neue Runde in Sachen Bundestagswahl 2017: Während Michael Schrodi für die SPD nun offiziell nominiert wurde, tritt Thuy Tran aus Germering CSU-intern im Rennen um die Kandidatur im neuen Wahlkreis Germering/Starnberg/Landsberg an.

Michael Schrodi (38) wurde mit 55 von 58 Stimmen von der SPD nominiert und ist damit der offizielle Kandidat im Wahlkreis Bruck/Dachau seiner Partei. Wer im selben Wahlkreis für die CSU ins Rennen geht, muss parteiintern noch entschieden werden. Dass Katrin Mair aus Türkenfeld, Georg von Hundt, Anton Kreitmair und Florian Schiller (alle Dachau) sich bewerben, ist aber bekannt. Sie stellen sich am 29. Juli um 19 Uhr in Gernlinden (Bürgerzentrum) der Öffentlichkeit vor. Im Herbst wird die CSU entscheiden, wen sie letztlich ins Rennen schickt. Ganz genauso läuft es im neuen Wahlkreis Germering/Starnberg/Landsberg ab. Er wurde wegen der großen Einwohnerzahl der Region neu geschaffen.

Im Zuge der Reform wurde Germering aus dem Wahlkreis Bruck/Dachau herausgelöst. Die große Kreisstadt gehört zwar weiterhin dem Landkreis Bruck an, bei der Bundestagswahl bildet sie aber eine Einheit mit den Nachbarn am Lech respektive an der Würm – und die Germeringer CSU will offenbar ein gewichtiges Wort in der Frage mitreden, wer diesen Kreis künftig in Berlin vertritt.

Der Ortsverband Germering schlägt nun also die Stadträtin Thuy Tran als Kandidatin vor. Die 25-jährige Studentin ist auch in der CSU-Landesleitung beschäftigt und war unter anderem Protagonistin eines Films, den die Christsozialen anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens im Jahr 2015 drehen ließ. Sie wird sich CSU-intern mit mehreren Gegenkandidaten auseinandersetzen müssen. Für Starnberg werfen Stefan Ebner (29) Hans Peter Hoh (52) (beide Gauting) Gauting und Christian Dahlhoff (37) aus Feldafing ihren Hut in den Ring.

 Die CSU Landsberg dagegen würde gerne den Denklinger Bürgermeister Michael Kießling an die Spree schicken, wobei diese Liste nicht endgültig sein muss (Nachmeldungen oder Rückzieher sind möglich). Kurz gesagt aber vor dem Hintergrund der aktuell bekannten Namen: Mit einem echten Promi wird Thuy Tran sich nicht messen müssen, wobei Germering als Juniorpartner der beiden großen Nachbarn natürlich in der Delegiertenversammlung weniger Stimmen ins Feld führen können wird als die anderen. Thuy Tran möchte sich nun in mehreren Vorstellungsrunden respektive Besuchen in den Ortsverbänden bekannt machen, wie sie dem Tagblatt sagte. Sie habe sich zu der Kandidatur (und der damit einhergehenden Partei-Ochsentour) nach reiflicher Überlegung entschieden. „Ich bin bereit dazu.“ Die FDP unterdessen hat unlängst Andreas Schwarzer im Bruck-Dachau-Kreis nominiert. Hier will auch die bereits als Abgeordnete arbeitende Beate Walter-Rosenheimer (Grüne) wieder antreten. (st)

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